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Warum ist Viagra so teuer?

In Sachen Potenzmittel werden häufig die Preise diskutiert. Zweifellos ist Viagra früher kein preiswertes Potenzmittel gewesen. Es war aber das zuverlässigste und erfolgreichste Potenzmittel der Welt. Bevor das Präparat diese Meriten erlangen konnte, war allerdings viel jahrelange, geldintensive Forschungsarbeit nötig. Das schlug sich auch im Preis nieder.

Die billige Viagra Konkurrenz

viagra generikaSchnell hatten Konkurrenten preiswerte Potenzmittel auf den Markt gebracht. Man hatte als Kunde die freie Wahl und konnte entscheiden, welches Präparat einem zusagte. Viele Viagra-Kunden blieben dennoch bei Viagra. Sie stellten fest, dass oft eine halbierte Tablette genügte. Das Original eines medizinischen Präparates zu kaufen, bot viele Vorteile. Viagra hatte die meisten Tests und Reihenuntersuchungen vorzuweisen. Man wusste als Käufer über die möglichen Nebenwirkungen und die Kontraindikationen Bescheid. Das Original zu kaufen, bot Sicherheit. Ausländische Konkurrenzprodukte konnten andere Nebenzutaten enthalten, gefälscht sein oder unter Bedingungen hergestellt werden, die unseren Hygienevorschriften und Medizinstandards nicht entsprachen.

Viele Instanzen wollten potentiellen Käufern suggerieren, es mache keinen Unterschied, ein billigeres Präparat zur Potenzsteigerung zu kaufen. Die Erfahrungen vieler Käufer besagten anderes. Viele Käufer bekamen beispielsweise Probleme mit dem Zoll, wenn sie Viagra-Kopien im Ausland kauften. Andere Online-Kunden erhielten nur die gefüllten Tabletten-Blister, nicht aber die Umverpackungen oder die wichtigen Beipackzettel eines Potenzmittels, das wie Viagra aussah. Woher sollte man wissen, was es enthielt oder unter welchen Bedingungen es produziert wurde? Die Gesetze in anderen Herstellerländern erlaubten, legale Kopien von Viagra herzustellen.

Es mussten aber keine exakten Wirkstoff-Inhalte übernommen werden. Man gab einfach eine eigene Rezeptur vor und ändert die Originalrezeptur ab. Oft kamen minderwertige Füllmittel zum Einsatz, um das kopierte Präparat billiger zu machen. Viele Kunden wollten nicht um diesen Preis sparen.

Viagra gibt es jetzt viel billiger

So lange das Patent von Pfizer auf Viagra galt, durfte der Hersteller, der die gesamte Forschungsarbeit finanziert und geleistet hatte, auch den Marktpreis für sein Potenzpräparat bestimmen. Das änderte sich aber mit Auslaufen des Patents im Juni 2013. 15 Jahre nach der Markteinführung dürfen nun auch andere deutsche oder europäische Pharmariesen ganz legal Viagra unter eigenem Namen anbieten und selbst den Preis für ihr Präparat festsetzen.

Die Anmeldungen von 28 verschiedenen Generika-Herstellern hatten bereits im Mai 2013 eine amtliche Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zur Folge gehabt. Der anschließende Wettlauf um das erste Konkurrenzpräparat zu günstigerem Preis bestimmte die folgenden Monate. Man sprach gegen Jahresende 2013 bereits vom Boom des Billig-Viagras. Die Bild-Zeitung erfand dafür den Begriff “Volks-Viagra”.

Dessen Qualität ist trotz veränderbarer Beistoffe exakt genauso gut wie die des bisher patentgeschützten Originals. Überprüft wird das je Hersteller vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. Die jetzt angebotenen Generika von Viagra kosten weitaus weniger als das Originalpräparat.

Insofern kann man heute nicht mehr sagen, Viagra sei überteuert; es sei denn, man fände eine Viererpackung anderer Hersteller für 19,95 Euro immer noch einen unangemessen hohen Preis. Gemeinsam ist allen Sildenafil-Präparaten die Sollbruchlinie, an der man die Tablette teilen kann. Die verschiedenen Hersteller haben allerdings ein anderes Aussehen für ihr Viagra-Präparat wählen müssen, so dass nur das Original-Viagra weiterhin die blaufarbene Rhombenform hat. Indem man die legalen Viagra-Kopien teilt, spart man je Tablette weiteres Geld ein, ohne seine Potenz dadurch zu mindern.

Der günstige Preis der neuen Viagra-Präparate dürfte einen weltweiten Kaufboom auslösen, wie man ihn bisher noch nicht kannte. Die billigen Fälschungen im Internet dürften den Herstellern die längste Zeit lukrative Einnahmen eingebracht haben. Geblieben ist aber die Tatsache, dass man wegen der möglichen Nebenwirkungen und Kontraindikationen ein Rezept braucht, um Viagra zu kaufen. Die Kassen übernehmen solche Präparate weiterhin nicht.

 

Über unseren Kundenservice können Sie eine Behandlung mit Viagra per Ferndiagnose anfordern. Ihnen kann ein Rezept über das Internet ausgestellt werden.

Viagra Produkte:

Viagra (Original)

Sildenafil (Generika)