Metamizol ist ein verschreibungspflichtiges Schmerzmittel zur Behandlung mittelstarker bis starker Schmerzen. Es zählt nicht zu den Opioiden und macht nicht abhängig. Bekannt ist der Wirkstoff auch unter dem Handelsnamen Novalgin, inzwischen sind zahlreiche Generika verfügbar.
Funktionsweise: Metamizol hemmt die Bildung schmerzvermittelnder Botenstoffe und wirkt zusätzlich auf schmerzhemmende Systeme im zentralen Nervensystem. Eine Besonderheit ist die krampflösende Wirkung auf die glatte Muskulatur.
- Wirkungseintritt: Tropfen nach 20 bis 30 Minuten, Tabletten nach 30 bis 60 Minuten
- Wirkungsdauer: 4 bis 6 Stunden
- Wirkstoff: Metamizol-Natrium
- Wirkt zusätzlich krampflösend und fiebersenkend
- Verschreibungspflichtig
Wirkstoff: Metamizol (500mg Tabletten / 500mg pro ml Tropfen)
Im Preis: Medikament, Rezept, Versand, Service
Vorrat: Lieferbar innerhalb von 24 Stunden
Metamizol Generika kaufen:
| Dosis | Menge | Preis | Anfrage |
|---|---|---|---|
| 500 mg | 100 Tabletten | 129 € | Anfordern |
| 500 mg | 200 Tabletten | 179 € | Anfordern |
| 500 mg/ml | 100 ml Tropfen | 129 € | Anfordern |
| 500 mg/ml | 200 ml Tropfen | 179 € | Anfordern |
- Du füllst einen Fragebogen für die Behandlung mit Metamizol aus und überweist den Gesamtbetrag.
- Nach Eingang des Betrags (oder Beleg der Überweisung) chattest du mit einem Arzt.
- Der Arzt kann dir noch am selben Tag ein Rezept für das geforderte Medikament ausstellen.
- Die Apotheke verschickt noch am selben Abend nach Rezeptempfang das Medikament per Express.
Metamizol wirkt über mehrere Mechanismen, die bis heute nicht vollständig aufgeklärt sind. Bekannt ist, dass es die Bildung schmerzvermittelnder Botenstoffe hemmt und zusätzlich körpereigene schmerzhemmende Systeme im zentralen Nervensystem aktiviert.
Drei Eigenschaften kennzeichnen den Wirkstoff:
- Schmerzlindernd: Stärker als Paracetamol, ohne die Nachteile eines Opioids.
- Fiebersenkend: Sehr wirksam, auch bei hohem Fieber.
- Krampflösend: Metamizol entspannt die glatte Muskulatur der inneren Organe. Diese Eigenschaft haben andere Schmerzmittel nicht.
Metamizol wirkt praktisch nicht entzündungshemmend. Das unterscheidet es von Ibuprofen und Diclofenac. Bei entzündlich bedingten Beschwerden wie Gelenkentzündungen oder Arthrose-Schüben ist ein entzündungshemmendes Mittel daher meist die bessere Wahl.
Wofür Metamizol besonders geeignet ist: Durch die krampflösende Wirkung ist es Mittel der Wahl bei kolikartigen Schmerzen – etwa bei Nierensteinen, Gallenkoliken oder krampfartigen Bauchschmerzen. Auch bei starken Regelschmerzen wirkt es gut.
Ein weiterer Vorteil: Metamizol belastet den Magen deutlich weniger als Ibuprofen und ist auch bei eingeschränkter Nierenfunktion eher anwendbar.
- Tropfen: Wirkungseintritt nach etwa 20 bis 30 Minuten. Der Wirkstoff liegt bereits gelöst vor und wird schneller aufgenommen.
- Tabletten: Wirkungseintritt nach etwa 30 bis 60 Minuten.
Die volle Wirkung ist nach etwa einer Stunde erreicht und hält vier bis sechs Stunden an.
Bei Fieber setzt die senkende Wirkung meist innerhalb von 30 bis 60 Minuten ein.
Bleibt die Wirkung aus, erhöhe nicht eigenmächtig die Dosis, sondern warte den vollen Zeitraum ab und sprich gegebenenfalls mit dem Arzt.
Beide enthalten denselben Wirkstoff und unterscheiden sich in Handhabung und Geschwindigkeit.
Tropfen:
- Wirken schneller, da der Wirkstoff bereits gelöst ist
- Fein dosierbar, was eine genaue Anpassung ermöglicht
- Geeignet, wenn das Schlucken von Tabletten schwerfällt
- Bitterer Geschmack, daher in Wasser oder auf ein Stück Zucker geben
Tabletten:
- Einfacher zu handhaben, besonders unterwegs
- Feste Dosierung ohne Abzählen
- Kein Geschmack
Bei Tropfen ist die genaue Dosierung wichtig: Immer exakt abzählen und nie schätzen. Die Flasche senkrecht halten und langsam tropfen lassen, damit die Tropfengröße gleichmäßig bleibt. Nicht direkt aus der Flasche trinken.
Tropfen sind zudem kindersicher aufzubewahren – die Gefahr einer versehentlichen Überdosierung ist bei flüssigen Präparaten höher.
Die Einnahme erfolgt bei Bedarf, nicht vorbeugend.
Die Tablette wird unzerkaut mit ausreichend Wasser geschluckt. Tropfen werden in etwas Flüssigkeit gegeben oder auf ein Stück Zucker geträufelt.
- Mindestabstand zwischen zwei Einnahmen: 6 bis 8 Stunden.
- Die vom Arzt festgelegte Tageshöchstdosis darf nicht überschritten werden.
- Unabhängig von den Mahlzeiten, bei empfindlichem Magen ist die Einnahme zu einer Mahlzeit verträglicher.
- Ausreichend trinken während der Behandlung.
Alkohol sollte während der Behandlung vermieden werden. Er verstärkt mögliche Nebenwirkungen und belastet zusätzlich die Leber.
Die Anwendung ist grundsätzlich für eine kurzzeitige Behandlung vorgesehen. Eine längere Anwendung erfordert ärztliche Begleitung mit regelmäßigen Blutbildkontrollen.
Die genaue Dosierung legt der behandelnde Arzt fest. Sie richtet sich nach Schmerzstärke, Alter, Gewicht und Vorerkrankungen.
Übliche Anhaltspunkte für Erwachsene:
- Tabletten (500 mg): Eine bis zwei Tabletten pro Einnahme, bis zu viermal täglich.
- Tropfen (500 mg pro ml): Etwa 20 Tropfen entsprechen 500 mg Wirkstoff, bis zu viermal täglich.
Eine Dosisreduktion ist erforderlich bei eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion sowie bei älteren Menschen.
Eine höhere Dosis verbessert die Wirkung nicht zuverlässig, erhöht aber das Risiko für Nebenwirkungen. Reicht die Wirkung nicht aus, sprich das ärztlich an, statt die Dosis selbst anzupassen.
Dies ist der wichtigste Sicherheitspunkt bei Metamizol. Der Wirkstoff kann in seltenen Fällen eine Agranulozytose auslösen – einen plötzlichen Ausfall bestimmter weißer Blutkörperchen.
Diese Zellen sind für die Abwehr von Bakterien zuständig. Fehlen sie, können harmlose Infektionen lebensbedrohlich verlaufen.
Die Reaktion ist nicht vorhersehbar. Sie kann jederzeit während der Behandlung auftreten – bei der ersten Einnahme ebenso wie nach Jahren problemloser Anwendung. Sie ist dosisunabhängig und betrifft auch Menschen, die das Präparat zuvor gut vertragen haben.
Setze Metamizol sofort ab und suche umgehend einen Arzt auf bei:
- Fieber, besonders wenn es unerwartet auftritt
- Halsschmerzen und Schluckbeschwerden
- Entzündungen im Mund- und Rachenraum, Aphthen oder wunden Stellen
- Entzündungen im Genital- oder Analbereich
- Ausgeprägtem Krankheitsgefühl ohne erkennbaren Grund
Weise den Arzt ausdrücklich auf die Einnahme von Metamizol hin. Ein einfaches Blutbild klärt innerhalb kurzer Zeit, ob eine Agranulozytose vorliegt. Früh erkannt ist sie gut behandelbar.
Wer einmal eine Agranulozytose unter Metamizol hatte, darf den Wirkstoff nie wieder einnehmen.
Neben der Agranulozytose sind folgende Nebenwirkungen möglich:
- Häufig: Blutdruckabfall, besonders bei rascher Einnahme oder bei bereits niedrigem Blutdruck.
- Gelegentlich: Hautausschlag, Juckreiz, Übelkeit, Magenbeschwerden.
- Selten: Allergische Reaktionen bis hin zum anaphylaktischen Schock, Nierenfunktionsstörungen, Rotfärbung des Urins.
- Sehr selten: Agranulozytose, schwere Hautreaktionen wie das Stevens-Johnson-Syndrom.
Eine Rotfärbung des Urins ist harmlos und geht auf einen Abbaustoff zurück. Sie verschwindet nach dem Absetzen.
Der Blutdruckabfall kann Schwindel verursachen, besonders beim Aufstehen. Bei älteren Menschen erhöht das das Sturzrisiko.
Sofort ärztliche Hilfe suchen bei:
- Fieber, Halsschmerzen oder Entzündungen im Mundbereich (siehe Warnhinweis oben)
- Schwellungen im Gesicht, an Lippen oder Zunge sowie Atemnot
- Hautausschlag mit Blasenbildung oder Beteiligung von Mund und Augen
- Ausgeprägtem Schwindel mit Ohnmachtsneigung
Absolut ausgeschlossen ist die Einnahme bei:
- Bekannter Überempfindlichkeit gegen Metamizol oder verwandte Wirkstoffe wie Phenazon oder Propyphenazon.
- Früherer Agranulozytose unter Metamizol oder einem verwandten Wirkstoff.
- Störungen der Knochenmarkfunktion oder Erkrankungen des blutbildenden Systems.
- Bestimmten Stoffwechselerkrankungen wie akuter hepatischer Porphyrie oder Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel.
- Analgetika-Asthma oder bekannter Unverträglichkeit gegen Schmerzmittel.
- Niedrigem Blutdruck oder instabilem Kreislauf.
- Schwangerschaft im letzten Drittel sowie in der Stillzeit.
- Kindern unter 15 Jahren für die hier angebotenen Darreichungsformen.
Eine sorgfältige ärztliche Abwägung ist erforderlich bei eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion, bei Asthma, bei bekannten Allergien sowie bei älteren Menschen.
Auch im Internet sollte man nicht einfach Metamizol rezeptfrei bestellen. Es gibt dabei zu viele illegale Anbieter, welche Ihnen nur eine Fälschung liefern würden.
- Ciclosporin: Metamizol senkt dessen Wirkspiegel. Eine Kontrolle ist erforderlich.
- Methotrexat: Erhöhtes Risiko für Blutbildveränderungen. Die Kombination sollte vermieden werden.
- Blutverdünner wie Warfarin: Die Wirkung kann beeinflusst werden, Kontrolle der Gerinnungswerte sinnvoll.
- Andere Medikamente, die das Blutbild beeinflussen – etwa bestimmte Neuroleptika oder Schilddrüsenmedikamente: Erhöhtes Risiko für eine Agranulozytose.
- Blutdrucksenkende Medikamente: Der blutdrucksenkende Effekt kann sich addieren.
- Alkohol: Verstärkt mögliche Nebenwirkungen.
- Acetylsalicylsäure: Metamizol kann deren blutplättchenhemmende Wirkung abschwächen. Bei ASS zur Herzinfarktvorbeugung ist das relevant.
Gib im Fragebogen alle Medikamente an, die du einnimmst – auch rezeptfreie Präparate.
Metamizol beeinträchtigt die Fahrtüchtigkeit in üblicher Dosierung meist nicht wesentlich. Es wirkt nicht dämpfend wie Opioide.
Zu beachten ist jedoch der mögliche Blutdruckabfall: Schwindel und Benommenheit können auftreten, besonders zu Beginn der Behandlung, bei höherer Dosierung oder in Kombination mit Alkohol.
Warte nach der ersten Einnahme ab, wie du reagierst, bevor du dich ans Steuer setzt. Bei Schwindel oder Benommenheit gilt dasselbe wie bei anderen Medikamenten: nicht fahren und keine Maschinen bedienen.
Wenn du noch vor 15 Uhr Metamizol kaufen möchtest, ist es sehr wahrscheinlich, dass der Arzt die Bestellung noch am selben Tag überprüft. Sollte dir dann ein Rezept ausgehändigt werden können, erfolgt der Versand häufig noch am selben Tag.
Die Bestellung kann dann oft schon am nächsten, spätestens übernächsten Tag in Empfang genommen werden.