Tilidin Retardtabletten

Tilidin Schmerzmittel

Tilidin ist ein opioides Schmerzmittel zur Behandlung mittelstarker bis starker Schmerzen. Es wird als Retardtablette in fester Kombination mit Naloxon angeboten, das vor missbräuchlicher Anwendung schützt.

Funktionsweise: Tilidin wird in der Leber in seine wirksame Form umgewandelt und bindet dann an Opioidrezeptoren in Gehirn und Rückenmark. Dort wird die Weiterleitung und Verarbeitung von Schmerzsignalen gedämpft.

  • Wirkungseintritt: etwa 1 Stunde
  • Wirkungsdauer: bis zu 12 Stunden
  • Wirkstoff: Tilidinhydrochlorid mit Naloxon
  • Retardtablette mit verzögerter Freisetzung
  • Verschreibungspflichtig
Wie kann man Tilidin kaufen?
Damit man Tilidin kaufen darf, wird ein Rezept benötigt. Dieses kann auch über eine Ferndiagnose ausgestellt werden. Hierfür muss im Bestellvorgang ein Fragebogen ausgefüllt und im Anschluss ein Live-Chat mit dem Arzt geführt werden. Kosten für Rezept, Versand, Medikament und Kundenservice sind im angezeigten Preis bereits enthalten. Bei opioidhaltigen Schmerzmitteln gelten feste zeitliche Mindestabstände zwischen zwei Anfragen.

Wirkstoff: Tilidinhydrochlorid mit Naloxon
Dosis: 50/4mg, 100/8mg, 150/12mg, 200/16mg Retardtabletten
Im Preis: Medikament, Rezept, Versand, Service
Vorrat: Lieferbar innerhalb von 24 Stunden

Rezept Service
Expresslieferung
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Tilidin mit Online Rezept kaufen:

DosisMengePreisAnfrage
50/4 mg20 Retardtabletten75 €Anfordern
50/4 mg50 Retardtabletten125 €Anfordern
50/4 mg100 Retardtabletten205 €Anfordern
100/8 mg20 Retardtabletten85 €Anfordern
100/8 mg50 Retardtabletten145 €Anfordern
100/8 mg100 Retardtabletten215 €Anfordern
150/12 mg20 Retardtabletten95 €Anfordern
150/12 mg50 Retardtabletten145 €Anfordern
150/12 mg100 Retardtabletten225 €Anfordern
200/16 mg20 Retardtabletten105 €Anfordern
200/16 mg50 Retardtabletten155 €Anfordern
200/16 mg100 Retardtabletten245 €Anfordern
  • Du füllst einen Fragebogen für die Behandlung mit Tilidin aus und überweist den Gesamtbetrag.
  • Nach Eingang des Betrags (oder Beleg der Überweisung) chattest du mit einem Arzt.
  • Der Arzt kann dir noch am selben Tag ein Rezept für das geforderte Medikament ausstellen.
  • Die Apotheke verschickt noch am selben Abend nach Rezeptempfang das Medikament per Express.

Tilidin ist ein sogenanntes Prodrug: In der eingenommenen Form ist es kaum wirksam. Erst in der Leber wird es in Nortilidin umgewandelt, und dieses bindet an Opioidrezeptoren in Gehirn und Rückenmark.

Dort dämpft es die Weiterleitung von Schmerzsignalen und verändert zugleich, wie der Schmerz wahrgenommen wird. Viele Anwender beschreiben, dass der Schmerz noch spürbar ist, aber nicht mehr so bedrängend wirkt.

  • Tilidin wirkt nicht entzündungshemmend.

Eingesetzt wird Tilidin bei starken akuten Schmerzen nach Verletzungen oder Operationen, bei Tumorschmerzen sowie bei ausgeprägten Rücken- und Gelenkschmerzen, wenn nicht-opioide Schmerzmittel nicht ausreichen.

Da Tilidin rein über Opioidrezeptoren wirkt, entfallen die Risiken für Krampfanfälle und Serotoninsyndrom, die bei Tramadol bestehen. Das macht es bei laufender Behandlung mit Antidepressiva oft zur unproblematischeren Wahl.

Naloxon ist ein Opioid-Gegenspieler. Es blockiert dieselben Rezeptoren, an die Tilidin bindet – hebt die Wirkung also auf.

Bei bestimmungsgemäßer Einnahme als Tablette hat es dennoch keinen Effekt: Naloxon wird bei der ersten Leberpassage fast vollständig abgebaut, bevor es ins Gehirn gelangen kann. Das Tilidin wirkt ungestört.

Anders bei missbräuchlicher Anwendung: Wird die Tablette zerkleinert und gespritzt, umgeht das Naloxon die Leber und gelangt direkt ins Blut. Dort blockiert es sofort die Rezeptoren – die Opioidwirkung bleibt aus, bei Abhängigen kann ein Entzug ausgelöst werden.

Aus diesem Missbrauchsschutz ergibt sich, dass Tilidin in retardierter Form mit Naloxon nicht unter das Betäubungsmittelgesetz fällt. Die Verordnung erfolgt über ein normales Rezept. Am Abhängigkeitspotenzial bei regelmäßiger Einnahme ändert das nichts – dazu mehr weiter unten.

Retard bedeutet, dass der Wirkstoff über viele Stunden gleichmäßig freigesetzt wird.

Statt eines raschen Anstiegs mit anschließendem Abfall bleibt der Wirkspiegel über etwa 12 Stunden konstant. Das sorgt für gleichmäßige Schmerzlinderung ohne Wirklücken und verringert Nebenwirkungen durch Wirkspitzen.

Ein weiterer Punkt: Der langsame Anstieg des Wirkspiegels erzeugt kein ausgeprägtes Rauschgefühl. Das senkt das Missbrauchspotenzial gegenüber schnell freisetzenden Formen wie Tropfen erheblich – ein Grund, warum Ärzte heute überwiegend die Retardform verordnen.

  • Die Tablette darf nicht geteilt, zerkaut oder zermörsert werden. Dadurch würde die gesamte Wirkstoffmenge auf einmal freigesetzt – mit dem Risiko einer gefährlichen Überdosierung.
  • Der Wirkungseintritt dauert etwa eine Stunde. Für plötzlich auftretende Schmerzspitzen ist Tilidin retard nicht geeignet.
  • Nicht nachdosieren, wenn die Wirkung noch nicht eingesetzt hat.

Tilidin retard wird nach festem Zeitschema eingenommen, nicht nach Bedarf.

Die Retardtablette wird unzerkaut mit ausreichend Wasser geschluckt, in der Regel zweimal täglich im Abstand von etwa 12 Stunden. Feste Uhrzeiten sind wichtig, damit der Wirkspiegel gleichmäßig bleibt.

Die Einnahme kann unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen; bei empfindlichem Magen ist die Einnahme zu einer Mahlzeit verträglicher.

Verfügbare Stärken: 50/4 mg, 100/8 mg, 150/12 mg und 200/16 mg. Die erste Zahl bezeichnet den Tilidin-Anteil, die zweite das Naloxon. Begonnen wird üblicherweise mit der niedrigsten wirksamen Dosis, die der Arzt bei Bedarf anpasst.

Kein Alkohol während der Einnahme. Die Kombination verstärkt die dämpfende Wirkung auf die Atmung erheblich und ist die häufigste Ursache schwerer Zwischenfälle mit Opioiden.

Beginne von Anfang an mit der Vorbeugung von Verstopfung: ausreichend trinken, ballaststoffreich essen, bei Bedarf ein Abführmittel. Das ist die einzige Nebenwirkung, an die sich der Körper nicht gewöhnt.

Bevor du Tilidin kaufst, solltest du die möglichen Nebenwirkungen kennen. Da es sich um ein verschreibungspflichtiges Opioid handelt, treten sie in der Praxis durchaus häufig auf.

  • Sehr häufig: Übelkeit, Schwindel, Müdigkeit und Benommenheit.
  • Häufig: Erbrechen, Verstopfung, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Schwitzen.
  • Gelegentlich: Juckreiz, Stimmungsveränderungen, Herzklopfen, erschwertes Wasserlassen, Blutdruckabfall beim Aufstehen.
  • Selten: Atemdepression, Halluzinationen, Verwirrtheit, allergische Reaktionen.

Übelkeit und Schwindel sind in den ersten Tagen am stärksten und lassen danach meist deutlich nach. Ein langsames Einschleichen der Dosis verbessert die Verträglichkeit erheblich.

Verstopfung besteht dagegen über die gesamte Behandlungsdauer und sollte von Beginn an mitbehandelt werden.

Bei älteren Menschen erhöht der Schwindel das Sturzrisiko deutlich.

Die wichtigsten Wechselwirkungen betreffen alles, was zusätzlich dämpfend wirkt.

  • Alkohol: Verstärkt die atemdämpfende Wirkung erheblich. Bei Retardpräparaten kann Alkohol zusätzlich die Freisetzung beschleunigen. Während der Behandlung konsequent meiden.
  • Benzodiazepine und Schlafmittel: Gleicher Mechanismus, gleiches Risiko. Die gleichzeitige Anwendung erfolgt nur unter enger ärztlicher Kontrolle.
  • Andere Opioide: Werden nicht kombiniert. Dazu zählen auch codeinhaltige Hustenmittel.
  • Beruhigende Antihistaminika, Neuroleptika, bestimmte Antidepressiva: Verstärkte Dämpfung möglich.
  • Gabapentin und Pregabalin: Erhöhtes Risiko für Atemdämpfung.
  • Blutverdünner wie Warfarin: Kontrolle der Gerinnungswerte sinnvoll.
  • Medikamente gegen Durchfall sowie krampflösende Mittel: Verstärken die Verstopfung erheblich.

Gib im Fragebogen alle Medikamente an, die du einnimmst – auch rezeptfreie Präparate.

Nicht jeder darf ohne Weiteres Tilidin einnehmen.

Absolut ausgeschlossen ist die Einnahme bei:

  • Bestehender oder früherer Opioidabhängigkeit. Das enthaltene Naloxon kann einen Entzug auslösen.
  • Atemdepression, schwerem Asthma oder schwerer COPD.
  • Bewusstseinsstörungen oder akuter Vergiftung mit Alkohol, Schlafmitteln oder Schmerzmitteln.
  • Schweren Lebererkrankungen: Da Tilidin erst in der Leber aktiviert wird, ist die Wirkung dort unberechenbar.
  • Darmverschluss oder Verdacht darauf.
  • Kindern und Jugendlichen unter 14 Jahren.
  • Stillzeit: Der Wirkstoff geht in die Muttermilch über.
  • Schwangerschaft: Nur nach strenger ärztlicher Abwägung. Bei Einnahme kurz vor der Geburt drohen Atemstörungen und Entzugssymptome beim Neugeborenen.
  • Gleichzeitiger Einnahme von MAO-Hemmern oder innerhalb von 14 Tagen danach.

Eine sorgfältige ärztliche Abwägung ist erforderlich bei Suchterkrankungen in der Vorgeschichte, eingeschränkter Nierenfunktion, Schilddrüsenunterfunktion, Gallenwegserkrankungen, Prostatavergrößerung, erhöhtem Hirndruck und bei älteren Menschen.

Auch im Internet sollte man nicht einfach Tilidin rezeptfrei bestellen. Es gibt dabei zu viele illegale Anbieter, welche Ihnen nur eine Fälschung liefern würden.

Eine längere Anwendung ist möglich, erfordert aber ärztliche Begleitung. Bei chronischen Schmerzen ist die Frage nicht, wie lange ein Opioid eingenommen werden darf, sondern ob es das richtige Mittel bleibt.

  • Toleranz: Bei regelmäßiger Einnahme lässt die Wirkung bei gleicher Dosis nach. Eine eigenmächtige Dosiserhöhung beschleunigt die Entwicklung einer Abhängigkeit.
  • Körperliche Abhängigkeit: Entsteht auch bei bestimmungsgemäßer Anwendung und zeigt sich in Entzugssymptomen beim Absetzen. Sie ist nicht dasselbe wie eine Sucht.
  • Regelmäßige Überprüfung: Bei längerer Anwendung sollte in Abständen geprüft werden, ob die Behandlung noch Nutzen bringt und ob andere Ansätze infrage kommen.

Bei chronischen Schmerzen führt eine rein medikamentöse Behandlung selten zum Ziel. Wirksamer ist in der Regel ein Konzept aus Bewegungstherapie, Physiotherapie und gegebenenfalls psychologischer Schmerztherapie.

Ein erhöhtes Risiko für eine problematische Anwendung besteht bei früheren Suchterkrankungen, bei psychischen Begleiterkrankungen und wenn das Medikament nicht gegen Schmerz, sondern gegen Anspannung, Stimmungstiefs oder Schlafstörungen eingesetzt wird.

Wenn du bemerkst, dass du das Medikament aus anderen Gründen als Schmerzen einnimmst oder die Dosis eigenständig steigerst, sprich das offen an. Das ist kein Versagen, sondern eine bekannte Eigenschaft dieser Wirkstoffgruppe.

Nach längerer Einnahme wird die Dosis schrittweise reduziert, nicht abrupt abgesetzt.

Bei plötzlichem Absetzen können Entzugssymptome auftreten: Unruhe, Schwitzen, Gänsehaut, Muskel- und Gliederschmerzen, Schlafstörungen, Durchfall, laufende Nase und ausgeprägtes Verlangen nach dem Medikament.

Diese Beschwerden sind unangenehm, aber nicht lebensbedrohlich. Sie lassen sich durch schrittweises Ausschleichen weitgehend vermeiden.

  • Reduktion in Etappen über Tage bis Wochen, abhängig von Dosis und Einnahmedauer.
  • Das Vorgehen ärztlich abstimmen, statt eigenständig zu reduzieren.
  • Bei starken Entzugssymptomen das Tempo verlangsamen statt abzubrechen.

Wichtig zu wissen: Das Auftreten von Entzugssymptomen bedeutet nicht, dass du süchtig bist. Es ist eine normale körperliche Anpassung, die auch bei völlig bestimmungsgemäßer Einnahme entsteht.

Eine Überdosierung mit Opioiden ist ein lebensbedrohlicher Notfall. Bei Retardtabletten kann sie verzögert eintreten, weil der Wirkstoff über Stunden freigesetzt wird.

Warnzeichen:

  • Auffällig flache, verlangsamte oder unregelmäßige Atmung
  • Starke Schläfrigkeit bis zur Nichterweckbarkeit
  • Sehr kleine, stecknadelkopfgroße Pupillen
  • Blaue Verfärbung von Lippen oder Fingernägeln
  • Erschlaffte Muskulatur, kalte und feuchte Haut

In diesen Fällen sofort die 112 rufen und die betroffene Person nicht allein lassen. Nenne dem Rettungsdienst das Medikament.

Das Risiko steigt erheblich in Kombination mit Alkohol oder Beruhigungsmitteln sowie beim Zerkauen oder Teilen der Retardtablette.

Tilidin beeinträchtigt Reaktionsvermögen und Aufmerksamkeit. Das gilt besonders zu Beginn der Behandlung, nach jeder Dosisanpassung und in Kombination mit Alkohol.

Ob und ab wann du wieder fahren darfst, entscheidet der behandelnde Arzt. Dasselbe gilt für das Bedienen von Maschinen und Tätigkeiten mit erhöhtem Unfallrisiko.

Wer sich unter Einfluss dieser Medikamente ans Steuer setzt, riskiert nicht nur die Fahrerlaubnis, sondern im Schadensfall auch den Versicherungsschutz.

  • Nicht-opioide Schmerzmittel: Ibuprofen wirkt zusätzlich entzündungshemmend, Metamizol zusätzlich krampflösend. Bei vielen Beschwerden reichen sie aus.
  • Andere Opioide: Tramadol wirkt zusätzlich auf Nervenschmerzen, bringt aber eigene Risiken mit. Dihydrocodein ist eine weitere Option.
  • Pregabalin: Bei Nervenschmerzen wirksamer als klassische Schmerzmittel.
  • Physiotherapie und Bewegung: Bei Rücken- und Gelenkschmerzen langfristig wirksamer als jedes Medikament allein.
  • Behandlung der Ursache: Eine Arthrose oder ein Bandscheibenvorfall erfordern eine gezielte Therapie, keine dauerhafte Symptomunterdrückung.

Welcher Ansatz geeignet ist, hängt von Art und Ursache der Schmerzen ab.

Wenn du noch vor 15 Uhr Tilidin kaufen möchtest, ist es sehr wahrscheinlich, dass der Arzt die Bestellung noch am selben Tag überprüft. Sollte dir dann ein Rezept ausgehändigt werden können, erfolgt der Versand häufig noch am selben Tag.

Die Bestellung kann dann oft schon am nächsten, spätestens übernächsten Tag in Empfang genommen werden.