Tramadol mit Paracetamol ist eine Fixkombination aus zwei Wirkstoffen zur Behandlung mäßig starker bis starker Schmerzen. Beide greifen an unterschiedlichen Stellen an und ergänzen sich dadurch.
Funktionsweise: Paracetamol wirkt schmerzlindernd und fiebersenkend. Tramadol bindet an Opioidrezeptoren und beeinflusst zusätzlich den Serotonin- und Noradrenalinhaushalt. Durch die Kombination reicht eine niedrigere Tramadol-Dosis für denselben Effekt.
- Wirkungseintritt: Paracetamol nach etwa 20 Minuten, Tramadol nach 30 bis 60 Minuten
- Wirkungsdauer: 4 bis 6 Stunden
- Wirkstoffe: Tramadolhydrochlorid und Paracetamol
- Zwei Wirkmechanismen in einer Tablette
- Verschreibungspflichtig
Wirkstoff: Tramadol/Paracetamol (37,5mg/325mg und 75mg/650mg)
Im Preis: Medikament, Rezept, Versand, Service
Vorrat: Lieferbar innerhalb von 24 Stunden
Tramadol + Paracetamol auf Online Rezept:
| Dosis | Menge | Preis | Anfrage |
|---|---|---|---|
| Tramadol (37,5mg) / Paracetamol (325mg) | 50 Tabletten | 99 € | Anfordern |
| Tramadol (37,5mg) / Paracetamol (325mg) | 100 Tabletten | 139 € | Anfordern |
| Tramadol (37,5mg) / Paracetamol (325mg) | 200 Tabletten | 199 € | Anfordern |
| Tramadol (75mg) / Paracetamol (650mg) | 50 Tabletten | 139 € | Anfordern |
| Tramadol (75mg) / Paracetamol (650mg) | 100 Tabletten | 199 € | Anfordern |
- Du füllst einen Fragebogen für die Behandlung mit Tramadol und Paracetamol aus und überweist den Gesamtbetrag.
- Nach Eingang des Betrags (oder Beleg der Überweisung) chattest du mit einem Arzt.
- Der Arzt kann dir noch am selben Tag ein Rezept für das geforderte Medikament ausstellen.
- Die Apotheke verschickt noch am selben Abend nach Rezeptempfang das Medikament per Express.
Die beiden Wirkstoffe greifen an unterschiedlichen Stellen an und ergänzen sich dadurch.
Paracetamol wirkt überwiegend im zentralen Nervensystem und hemmt dort die Bildung schmerzvermittelnder Botenstoffe. Es senkt zusätzlich Fieber. Der Wirkungseintritt erfolgt rasch, nach etwa 20 bis 30 Minuten.
Tramadol bindet an Opioidrezeptoren in Gehirn und Rückenmark und dämpft dort die Schmerzweiterleitung. Gleichzeitig hemmt es die Wiederaufnahme von Serotonin und Noradrenalin, die an körpereigenen schmerzhemmenden Systemen beteiligt sind.
Der Vorteil der Kombination: Durch die zwei Angriffspunkte reicht eine niedrigere Tramadol-Dosis für denselben Effekt. Das senkt die typischen Opioid-Nebenwirkungen wie Übelkeit und Müdigkeit. Zudem wirkt Paracetamol schneller und überbrückt die Zeit bis zum Wirkungseintritt des Tramadols.
- Die Kombination wirkt nicht entzündungshemmend.
Bei entzündlich bedingten Beschwerden wie Arthrose-Schüben ist ein entzündungshemmendes Mittel wie Ibuprofen daher oft die bessere Wahl.
Eingesetzt wird das Präparat bei mäßig starken bis starken Schmerzen, wenn ein einzelnes Schmerzmittel nicht ausreichend wirkt.
Typische Anwendungsgebiete:
- Akute Schmerzen nach Verletzungen oder Operationen
- Rückenschmerzen und muskuloskelettale Beschwerden
- Zahnschmerzen und Schmerzen nach zahnärztlichen Eingriffen
- Gelenkschmerzen, wenn nicht-opioide Mittel nicht genügen
Die Kombination ist für eine kurzzeitige Behandlung vorgesehen. Bei chronischen Schmerzen führt eine rein medikamentöse Behandlung selten zum Ziel – hier ist in der Regel ein Konzept aus Bewegungstherapie, Physiotherapie und gegebenenfalls psychologischer Schmerztherapie erforderlich.
Die Einnahme erfolgt bei Bedarf, nicht vorbeugend.
Die Tablette wird unzerkaut mit ausreichend Wasser geschluckt. Die Einnahme kann unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen; bei empfindlichem Magen ist die Einnahme zu einer Mahlzeit verträglicher.
- Mindestabstand zwischen zwei Einnahmen: 6 Stunden.
- Die vom Arzt festgelegte Tageshöchstdosis darf nicht überschritten werden. Sie ergibt sich aus beiden Wirkstoffen und ist entscheidend – siehe nächster Abschnitt.
- Die Anwendung ist zeitlich begrenzt, in der Regel auf wenige Tage.
Kein Alkohol während der Einnahme. Die Kombination verstärkt die dämpfende Wirkung auf die Atmung erheblich und belastet zusätzlich die Leber, die auch das Paracetamol abbauen muss.
Beginne von Anfang an mit der Vorbeugung von Verstopfung: ausreichend trinken, ballaststoffreich essen, bei Bedarf ein Abführmittel.
Dies ist der wichtigste Sicherheitspunkt bei diesem Präparat. Jede Tablette enthält bereits Paracetamol – bei zusätzlicher Einnahme paracetamolhaltiger Mittel wird die Tageshöchstdosis schnell überschritten.
Zur Einordnung: Bei acht Tabletten der Stärke 37,5/325 mg täglich sind bereits 2600 mg Paracetamol enthalten. Die zulässige Tageshöchstdosis für Erwachsene liegt bei 4000 mg – zwei zusätzliche 500-mg-Tabletten bringen dich also nah an die Grenze, eine 1000er-Tablette darüber hinaus.
Paracetamol steckt außerdem in vielen frei verkäuflichen Mitteln:
- Erkältungs- und Grippemittel, auch als Pulver zum Auflösen
- Kombinationspräparate gegen Kopfschmerzen
- Weitere verschreibungspflichtige Schmerzmittel mit Paracetamol-Anteil
Prüfe bei jedem zusätzlichen Medikament die Inhaltsstoffe. Eine Überdosierung von Paracetamol schädigt die Leber – und das Tückische daran: In den ersten ein bis zwei Tagen treten oft kaum Symptome auf, während der Schaden bereits entsteht.
Bei Verdacht auf eine Überdosierung sofort ärztliche Hilfe suchen, auch wenn du dich noch gut fühlst. Es gibt ein wirksames Gegenmittel, das aber früh gegeben werden muss.
Bei bestehender Lebererkrankung oder regelmäßigem Alkoholkonsum ist die verträgliche Paracetamol-Menge deutlich niedriger. Gib beides im Fragebogen an.
Bevor du das Präparat kaufst, solltest du die möglichen Nebenwirkungen kennen. Sie gehen überwiegend auf den Tramadol-Anteil zurück.
- Sehr häufig: Übelkeit und Schwindel.
- Häufig: Erbrechen, Verstopfung, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schwitzen.
- Gelegentlich: Herzklopfen, Blutdruckabfall beim Aufstehen, Juckreiz, Hautausschlag, erschwertes Wasserlassen.
- Selten: Krampfanfälle, Atemdepression, Halluzinationen, Verwirrtheit, Leberwertveränderungen, allergische Reaktionen.
Übelkeit ist in den ersten Tagen am stärksten und lässt danach meist deutlich nach.
Verstopfung besteht dagegen über die gesamte Behandlungsdauer und sollte von Beginn an mitbehandelt werden.
Sofort ärztliche Hilfe suchen bei:
- Auffällig flacher oder verlangsamter Atmung, starker Schläfrigkeit oder Nichterweckbarkeit
- Gelbfärbung von Haut oder Augen, dunklem Urin oder anhaltender Übelkeit mit Oberbauchschmerzen als Zeichen einer Leberbeteiligung
- Hautausschlag mit Blasenbildung oder Beteiligung von Mund und Augen
Zwei Risiken gehen auf den Tramadol-Anteil zurück und unterscheiden das Präparat von reinen Opioiden.
Krampfanfälle: Tramadol senkt die Krampfschwelle. Das Risiko steigt mit der Dosis und ist besonders relevant bei Menschen mit Epilepsie oder Krampfanfällen in der Vorgeschichte, nach Schädel-Hirn-Traumata sowie bei gleichzeitiger Einnahme bestimmter Antidepressiva und Neuroleptika.
Serotoninsyndrom: Durch die Hemmung der Serotonin-Wiederaufnahme kann es in Kombination mit anderen serotonerg wirkenden Substanzen zu einem Überschuss kommen. Warnzeichen sind Unruhe, Verwirrtheit, Fieber, starkes Schwitzen, Muskelzuckungen, Zittern, Durchfall und beschleunigter Herzschlag.
Bei diesen Symptomen sofort ärztliche Hilfe suchen.
Besonders zu beachten ist die Kombination mit Antidepressiva – gib eine solche Behandlung im Fragebogen unbedingt an.
Serotonerg wirkende Substanzen:
- MAO-Hemmer: Ausgeschlossen. Zwischen beiden Behandlungen ist ein Abstand von 14 Tagen einzuhalten.
- Antidepressiva (SSRI, SNRI, trizyklische), Lithium, Triptane, Johanniskraut: Erhöhen das Risiko eines Serotoninsyndroms.
Dämpfend wirkende Substanzen:
- Alkohol: Verstärkt die atemdämpfende Wirkung und belastet zusätzlich die Leber. Während der Behandlung konsequent meiden.
- Benzodiazepine und Schlafmittel: Gleicher Mechanismus, gleiches Risiko.
- Andere Opioide: Werden nicht kombiniert.
- Gabapentin und Pregabalin: Erhöhtes Risiko für Atemdämpfung.
Weitere:
- Andere paracetamolhaltige Mittel: Nicht zusätzlich einnehmen. Siehe eigener Abschnitt oben.
- Blutverdünner wie Warfarin: Paracetamol kann deren Wirkung verstärken, engmaschige Kontrolle der Gerinnungswerte erforderlich.
- Carbamazepin: Beschleunigt den Abbau des Tramadols, die Wirkung kann ausbleiben.
- Bestimmte Antidepressiva (Fluoxetin, Paroxetin, Bupropion): Können die Schmerzwirkung des Tramadols abschwächen.
Gib im Fragebogen alle Medikamente an, die du einnimmst – auch rezeptfreie Präparate und pflanzliche Mittel wie Johanniskraut.
Nicht jeder darf ohne Weiteres Tramadol mit Paracetamol einnehmen.
Absolut ausgeschlossen ist die Einnahme bei:
- Schwerer Leberfunktionsstörung. Der Paracetamol-Anteil wird über die Leber abgebaut.
- Gleichzeitiger Einnahme von MAO-Hemmern oder innerhalb von 14 Tagen danach.
- Nicht ausreichend behandelter Epilepsie.
- Atemdepression, schwerem Asthma oder schwerer COPD.
- Bewusstseinsstörungen oder akuter Vergiftung mit Alkohol, Schlafmitteln oder Schmerzmitteln.
- Kindern und Jugendlichen unter 12 Jahren.
- Stillzeit: Der Wirkstoff geht in die Muttermilch über.
- Schwangerschaft: Nur nach strenger ärztlicher Abwägung.
Eine sorgfältige ärztliche Abwägung ist erforderlich bei Suchterkrankungen in der Vorgeschichte, Krampfanfällen, Schädel-Hirn-Trauma, Lebererkrankungen, regelmäßigem Alkoholkonsum, eingeschränkter Nierenfunktion, Mangelernährung und laufender Behandlung mit Antidepressiva.
Auch im Internet sollte man nicht einfach Tramadol rezeptfrei bestellen. Es gibt dabei zu viele illegale Anbieter, welche Ihnen nur eine Fälschung liefern würden.
Ja, durch den Tramadol-Anteil besteht ein Abhängigkeitspotenzial. Deshalb ist die Anwendung zeitlich begrenzt und die Nachbestellung an Mindestabstände gebunden.
- Toleranz: Bei regelmäßiger Einnahme lässt die Wirkung bei gleicher Dosis nach. Eine eigenmächtige Dosiserhöhung ist bei diesem Präparat doppelt problematisch – sie erhöht zugleich die Paracetamol-Menge.
- Körperliche Abhängigkeit: Entsteht auch bei bestimmungsgemäßer Anwendung und zeigt sich in Entzugssymptomen beim Absetzen.
- Nach längerer Einnahme ausschleichen: Die Dosis wird schrittweise reduziert. Ein abruptes Absetzen kann zu Unruhe, Schwitzen, Muskelschmerzen, Schlafstörungen und Durchfall führen.
Ein erhöhtes Risiko besteht bei früheren Suchterkrankungen, bei psychischen Begleiterkrankungen und wenn das Medikament nicht gegen Schmerz, sondern gegen Anspannung, Stimmungstiefs oder Schlafstörungen eingesetzt wird.
Wenn du bemerkst, dass du das Medikament aus anderen Gründen als Schmerzen einnimmst oder die Dosis eigenständig steigerst, sprich das offen an.
Der Tramadol-Anteil beeinträchtigt Reaktionsvermögen und Aufmerksamkeit. Das gilt besonders zu Beginn der Behandlung, nach jeder Dosisanpassung und in Kombination mit Alkohol.
Ob und ab wann du wieder fahren darfst, entscheidet der behandelnde Arzt. Dasselbe gilt für das Bedienen von Maschinen und Tätigkeiten mit erhöhtem Unfallrisiko.
Wer sich unter Einfluss dieser Medikamente ans Steuer setzt, riskiert nicht nur die Fahrerlaubnis, sondern im Schadensfall auch den Versicherungsschutz.
Beide Varianten enthalten denselben Opioid-Wirkstoff. Die Unterschiede liegen in der Anwendung.
- Die Kombination wirkt schneller, weil Paracetamol früher einsetzt. Sie kommt mit einer niedrigeren Tramadol-Dosis aus, was Übelkeit und Müdigkeit reduziert.
- Tramadol allein ist flexibler dosierbar und in mehr Darreichungsformen erhältlich, darunter Retardtabletten für durchgehende Schmerzen und Tropfen für eine feine Anpassung.
- Bei Lebererkrankungen oder regelmäßigem Alkoholkonsum ist Tramadol allein die sicherere Wahl, da der Paracetamol-Anteil entfällt.
- Wer bereits andere paracetamolhaltige Mittel einnimmt, sollte ebenfalls Tramadol allein bevorzugen.
Welche Variante geeignet ist, entscheidet der behandelnde Arzt anhand deiner Situation.
Wenn du noch vor 15 Uhr bestellen möchtest, ist es sehr wahrscheinlich, dass der Arzt die Bestellung noch am selben Tag überprüft. Sollte dir dann ein Rezept ausgehändigt werden können, erfolgt der Versand häufig noch am selben Tag.
Die Bestellung kann dann oft schon am nächsten, spätestens übernächsten Tag in Empfang genommen werden.