Propecia

Propecia Haarausfall

Propecia mit dem Wirkstoff Finasterid ist zugelassen zur Behandlung des erblich bedingten Haarausfalls beim Mann. Es ist das einzige verschreibungspflichtige Medikament zum Einnehmen mit dieser Zulassung.

Funktionsweise: Finasterid hemmt das Enzym, das Testosteron in Dihydrotestosteron umwandelt. Dieses Hormon lässt bei entsprechender Veranlagung die Haarwurzeln schrumpfen. Sinkt sein Spiegel in der Kopfhaut, wird der Prozess gebremst.

  • Wirkungseintritt: erste Ergebnisse nach 3 bis 6 Monaten
  • Beurteilung: nach 6 bis 12 Monaten
  • Wirkstoff: Finasterid 1 mg
  • Einnahme einmal täglich
  • Dauerhafte Anwendung erforderlich
  • Verschreibungspflichtig
Wie kann man Propecia kaufen?
Damit man Propecia kaufen darf, wird ein Rezept benötigt. Dieses kann auch über eine Ferndiagnose ausgestellt werden. Hierfür muss im Bestellvorgang ein Fragebogen ausgefüllt und im Anschluss ein Live-Chat mit dem Arzt geführt werden. Kosten für Rezept, Versand, Medikament und Kundenservice sind im angezeigten Preis bereits enthalten.

Wirkstoff: Finasterid (1mg)
Im Preis: Medikament, Rezept, Versand, Service
Vorrat: Lieferbar innerhalb von 24 Stunden

Ärztliche Ferndiagnose
24 Stunden Expresslieferung
Versand aus lizenzierten Apotheken

Propecia mit Online Rezept:

MengeDosisPreisAnfrage
28 Tabletten1 mg125 €Anfordern
56 Tabletten1 mg190 €Anfordern
84 Tabletten1 mg270 €Anfordern
  • Du füllst einen Fragebogen für die Behandlung mit Propecia aus und überweist den Gesamtbetrag.
  • Nach Eingang des Betrags (oder Beleg der Überweisung) chattest du mit einem Arzt.
  • Der Arzt kann dir noch am selben Tag ein Rezept für das geforderte Medikament ausstellen.
  • Die Apotheke verschickt noch am selben Abend nach Rezeptempfang das Medikament per Express.

Propecia ist ausschließlich zugelassen zur Behandlung der androgenetischen Alopezie beim Mann in leichter bis mäßiger Ausprägung.

Diese Form macht den weitaus größten Teil des Haarausfalls bei Männern aus. Typisch ist der Verlauf über zurückweichende Geheimratsecken und eine Ausdünnung am Oberkopf.

Gute Ansprechraten sind zu erwarten bei:

  • Ausdünnung im Scheitel- und Wirbelbereich
  • Beginnender bis mittelgradiger Ausdünnung im vorderen Bereich
  • Männern zwischen 18 und etwa 41 Jahren

Nicht wirksam ist Finasterid bei:

  • Kreisrundem Haarausfall (Alopecia areata)
  • Diffusem Haarausfall durch Eisenmangel, Schilddrüsenerkrankungen oder Medikamente
  • Vernarbender Alopezie
  • Bereits vollständig kahlen Arealen, in denen keine Haarfollikel mehr vorhanden sind

Die richtige Einordnung ist entscheidend. Beschreibe im Fragebogen daher möglichst genau Verlauf, Muster und Begleitumstände deines Haarausfalls.

Bei erblich bedingtem Haarausfall reagieren die Haarwurzeln überempfindlich auf Dihydrotestosteron, kurz DHT. Dieses Hormon verkürzt die Wachstumsphase der Haare. Die Follikel verkleinern sich schrittweise und produzieren immer dünnere, kürzere Haare, bis die Produktion ganz endet.

DHT entsteht aus Testosteron durch das Enzym 5-alpha-Reduktase. Finasterid hemmt dieses Enzym vom Typ II und senkt dadurch den DHT-Spiegel in der Kopfhaut um etwa 60 Prozent.

Die Folge: Die Verkleinerung der Haarfollikel wird gebremst. Ein Teil der noch aktiven, aber geschwächten Follikel kann sich erholen und wieder kräftigere Haare bilden.

  • Finasterid heilt die genetische Veranlagung nicht.
  • Bereits abgestorbene Haarfollikel lassen sich nicht wiederbeleben.

Deshalb gilt: Je früher die Behandlung beginnt, desto mehr lässt sich erhalten. Bei fortgeschrittenem Verlust ist der erreichbare Effekt begrenzt.

Eine Tablette täglich, unabhängig von den Mahlzeiten.

  • Möglichst zur gleichen Tageszeit einnehmen. Der Zeitpunkt selbst spielt keine Rolle – Regelmäßigkeit schon.
  • Unzerkaut mit Wasser schlucken.
  • Vergessene Tablette: Einfach am nächsten Tag normal weitermachen. Keine doppelte Dosis nehmen.
  • Nicht teilen oder zerbrechen – dazu mehr im Abschnitt zu Frauen und Kindern.

Eine höhere Dosis verbessert die Wirkung nicht. Der Effekt auf den DHT-Spiegel ist bei 1 mg bereits weitgehend ausgeschöpft. Höhere Dosierungen erhöhen nur das Risiko für Nebenwirkungen.

Alkohol beeinflusst die Wirkung nicht. Auch sonst bestehen keine besonderen Einschränkungen im Alltag.

Haarwachstum verläuft langsam, und der Haarzyklus lässt sich nicht beschleunigen. Realistische Erwartungen sind deshalb wichtig.

  • Woche 1 bis 8: Der DHT-Spiegel sinkt bereits kurz nach Behandlungsbeginn deutlich. Sichtbar ist noch nichts.
  • Monat 3 bis 6: Bei vielen Anwendern kommt der Haarverlust zum Stillstand. Erste feine Haare können nachwachsen.
  • Monat 6 bis 12: Zeitpunkt für eine belastbare Beurteilung des Behandlungserfolgs.
  • Ab Monat 12: Der erreichte Zustand wird durch die Weitereinnahme gehalten.

Vergleichsfotos helfen bei der Beurteilung. Mache zu Behandlungsbeginn Aufnahmen bei gleichem Licht, gleicher Frisur und aus denselben Blickwinkeln. Die schleichende Veränderung nimmt man im Spiegel sonst kaum wahr.

Ausbleibende Verschlechterung ist bereits ein Erfolg. Ohne Behandlung würde der Haarausfall fortschreiten – ein unveränderter Zustand nach einem Jahr bedeutet also, dass die Behandlung wirkt.

In den ersten Wochen kann der Haarausfall vorübergehend zunehmen. Das verunsichert viele Anwender und führt häufig zum vorzeitigen Abbruch.

Der Grund ist der Haarzyklus: Finasterid stößt geschwächte Follikel in eine neue Wachstumsphase. Damit dort ein kräftigeres Haar entstehen kann, muss zunächst das alte, dünne Haar ausfallen.

  • Tritt meist zwischen Woche 2 und Monat 3 auf
  • Dauert in der Regel wenige Wochen
  • Betrifft überwiegend die ohnehin schon geschwächten Haare

Shedding ist kein Zeichen für ein Versagen der Therapie, sondern eher ein Hinweis darauf, dass der Wirkstoff die Follikel erreicht. Brich die Behandlung deswegen nicht ab.

Hält der verstärkte Haarausfall länger als drei Monate an, sprich das ärztlich an.

Finasterid unterdrückt die Auswirkung der genetischen Veranlagung, es beseitigt sie nicht.

Nach dem Absetzen steigt der DHT-Spiegel innerhalb weniger Tage wieder an. Der Haarausfall setzt sich fort, und der erzielte Zuwachs geht üblicherweise innerhalb von sechs bis zwölf Monaten verloren.

Nach dieser Zeit befindet sich der Haarbestand etwa dort, wo er ohne Behandlung ohnehin gewesen wäre.

Das bedeutet praktisch: Die Entscheidung für Propecia ist eine Entscheidung für eine langfristige Behandlung. Wer sie nach zwei Jahren beendet, verliert den Gewinn wieder.

Ein Ausschleichen ist nicht erforderlich – das Medikament kann jederzeit abgesetzt werden, ohne dass Entzugssymptome auftreten.

Finasterid wird von den meisten Anwendern gut vertragen. Da es in den Hormonstoffwechsel eingreift, betreffen die relevanten Nebenwirkungen vor allem den Sexualbereich.

  • Gelegentlich: Verminderte Libido, Erektionsstörungen, reduziertes Ejakulatvolumen. In den Zulassungsstudien traten diese bei etwa ein bis zwei Prozent der Teilnehmer auf.
  • Selten: Brustspannen oder Brustvergrößerung (Gynäkomastie), Hautausschläge, Stimmungsveränderungen bis hin zu depressiven Verstimmungen.
  • Sehr selten: Allergische Reaktionen, Hodenschmerzen, Veränderungen des Ejakulats.

Die sexuellen Nebenwirkungen bilden sich in der Regel zurück – nach dem Absetzen, teilweise auch unter fortgesetzter Einnahme.

Post-Finasterid-Syndrom: In der Fachliteratur werden Fälle diskutiert, in denen Beschwerden nach dem Absetzen anhielten. Die Datenlage dazu ist uneinheitlich, und ein ursächlicher Zusammenhang ist wissenschaftlich nicht abschließend geklärt. Da es diese Berichte gibt, gehört das Thema aber zur Aufklärung dazu.

Sofort ärztlich abklären lassen:

  • Knoten, Schmerzen oder Sekretabsonderung in der Brust
  • Ausgeprägte depressive Verstimmung oder Selbstmordgedanken
  • Schwellungen an Lippen, Gesicht oder Zunge sowie Atemnot

Finasterid ist für Frauen streng kontraindiziert – insbesondere in der Schwangerschaft.

Der Wirkstoff kann die Entwicklung der äußeren Geschlechtsorgane bei einem männlichen Fötus beeinträchtigen. Das gilt bereits für sehr geringe Mengen.

  • Schwangere dürfen zerbrochene oder zerdrückte Tabletten nicht berühren. Der Wirkstoff kann über die Haut aufgenommen werden.
  • Die intakte Filmtablette bietet ausreichenden Schutz – bei unbeschädigter Tablette besteht kein Risiko durch Berührung.
  • Teile die Tabletten nicht und bewahre sie außerhalb der Reichweite von Kindern auf.

Zur Zeugungsfähigkeit: Finasterid geht in geringen Mengen ins Ejakulat über. Die Mengen gelten als zu niedrig, um ein ungeborenes Kind zu gefährden. Bei bestehendem Kinderwunsch der Partnerin sollte das dennoch ärztlich besprochen werden.

Finasterid halbiert den PSA-Wert etwa. Dieser Blutwert dient der Früherkennung von Prostatakrebs.

Ein unter Finasterid gemessener Wert erscheint dadurch niedriger, als er tatsächlich ist. Wird das nicht berücksichtigt, kann ein auffälliger Befund übersehen werden.

Informiere deshalb jeden behandelnden Arzt über die Einnahme, wenn eine Prostatavorsorge ansteht. Der Laborwert muss dann rechnerisch angepasst werden – üblicherweise durch Verdopplung.

Das betrifft besonders Männer ab 45 Jahren, für die eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung empfohlen wird.

Weitere praktische Hinweise:

  • Blutspende: Während der Einnahme und in den ersten Wochen danach sollte kein Blut gespendet werden.
  • Neue Ärzte informieren: Nenne die Einnahme bei jedem Arztbesuch, auch wenn sie dir nebensächlich erscheint.

Ausgeschlossen ist die Einnahme bei:

  • Frauen – insbesondere in Schwangerschaft und Stillzeit.
  • Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren.
  • Bekannter Überempfindlichkeit gegen Finasterid oder Bestandteile des Präparats.
  • Bestehendem Prostatakrebs.

Eine sorgfältige ärztliche Abwägung ist erforderlich bei:

  • Lebererkrankungen: Finasterid wird über die Leber abgebaut.
  • Depressionen oder anderen psychischen Erkrankungen in der Vorgeschichte.
  • Abflussstörungen der Blase oder anderen Prostataerkrankungen.
  • Bestehendem Kinderwunsch.

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind bei Finasterid selten und klinisch meist nicht relevant. Gib dennoch im Fragebogen alle Präparate an, die du einnimmst.

Auch im Internet sollte man nicht einfach Propecia rezeptfrei bestellen. Es gibt dabei zu viele illegale Anbieter, welche Ihnen nur eine Fälschung liefern würden.

  • Minoxidil zur äußerlichen Anwendung: Wirkt über eine verbesserte Durchblutung und Verlängerung der Wachstumsphase, unabhängig vom Hormonstoffwechsel. Auch für Frauen geeignet.
  • Kombinationstherapie: Die gleichzeitige Anwendung von Finasterid und Minoxidil zeigt in Studien bessere Ergebnisse als jede Maßnahme allein.
  • Haartransplantation: Sinnvoll bei bereits ausgeprägtem Verlust, meist ergänzend zu einer medikamentösen Erhaltungstherapie. Ohne begleitende Behandlung schreitet der Verlust der eigenen Haare weiter fort.
  • Behandlung von Grunderkrankungen: Bei diffusem Haarausfall stehen Eisen-, Schilddrüsen- und Vitamin-D-Status im Vordergrund. Hier wirkt Finasterid nicht.

Welcher Ansatz geeignet ist, hängt von Form und Ausprägung des Haarausfalls ab.

Wenn du noch vor 15 Uhr Propecia kaufen möchtest, ist es sehr wahrscheinlich, dass der Arzt die Bestellung noch am selben Tag überprüft. Sollte dir dann ein Rezept ausgehändigt werden können, erfolgt der Versand häufig noch am selben Tag.

Die Bestellung kann dann oft schon am nächsten, spätestens übernächsten Tag in Empfang genommen werden.