Dihydrocodein (DHC)

dihydrocodeine-60mg

Dihydrocodein, kurz DHC, ist ein opioides Schmerzmittel zur Behandlung mittelstarker bis starker Schmerzen. Es ist ein Abkömmling des Codeins, wirkt aber stärker und länger. Zusätzlich dämpft es den Hustenreiz.

Funktionsweise: Dihydrocodein bindet an Opioidrezeptoren in Gehirn und Rückenmark und dämpft dort die Weiterleitung und Verarbeitung von Schmerzsignalen.

  • Wirkungseintritt: 1 bis 2 Stunden
  • Wirkungsdauer: bis zu 12 Stunden
  • Wirkstoff: Dihydrocodein
  • Retardtablette mit verzögerter Freisetzung
  • Verschreibungspflichtig
Wie kann man Dihydrocodein kaufen?
Damit man Dihydrocodein kaufen darf, wird ein Rezept benötigt. Dieses kann auch über eine Ferndiagnose ausgestellt werden. Hierfür muss im Bestellvorgang ein Fragebogen ausgefüllt und im Anschluss ein Live-Chat mit dem Arzt geführt werden. Kosten für Rezept, Versand, Medikament und Kundenservice sind im angezeigten Preis bereits enthalten. Bei opioidhaltigen Schmerzmitteln gelten feste zeitliche Mindestabstände zwischen zwei Anfragen.

Wirkstoff: Dihydrocodein (60mg Retardtabletten)
Im Preis: Medikament, Rezept, Versand, Service
Vorrat: Lieferbar innerhalb von 24 Stunden

Ärztliche Ferndiagnose
24 Stunden Expresslieferung
Versand aus lizenzierten Apotheken

Dihydrocodein mit Online Rezept:

DosisMengePreisAnfrage
60 mg20 Retardtabletten109 €Anfordern
60 mg50 Retardtableten199 €Anfordern
60 mg100 Retardtableten369 €Anfordern
  • Du füllst einen Fragebogen für die Behandlung mit Dihydrocodein aus und überweist den Gesamtbetrag.
  • Nach Eingang des Betrags (oder Beleg der Überweisung) chattest du mit einem Arzt.
  • Der Arzt kann dir noch am selben Tag ein Rezept für das geforderte Medikament ausstellen.
  • Die Apotheke verschickt noch am selben Abend nach Rezeptempfang das Medikament per Express.

Dihydrocodein bindet an Opioidrezeptoren in Gehirn und Rückenmark. Dort dämpft es die Weiterleitung von Schmerzsignalen und verändert zugleich, wie der Schmerz wahrgenommen wird. Viele Anwender beschreiben, dass der Schmerz noch spürbar ist, aber nicht mehr so bedrängend wirkt.

  • Dihydrocodein wirkt nicht entzündungshemmend.

Gegenüber Codein hat Dihydrocodein zwei Unterschiede: Es wirkt stärker, und es ist weniger abhängig von der Umwandlung in der Leber. Bei Codein entscheidet ein genetisch gesteuertes Enzym darüber, wie gut es wirkt – bei Dihydrocodein spielt das eine geringere Rolle, weshalb die Wirkung berechenbarer ausfällt.

Zusätzlich dämpft der Wirkstoff das Hustenzentrum im Gehirn.

Retard bedeutet, dass der Wirkstoff über viele Stunden gleichmäßig freigesetzt wird. Das ist bei Dihydrocodein der entscheidende Punkt für die richtige Anwendung.

Statt eines raschen Anstiegs mit anschließendem Abfall bleibt der Wirkspiegel über etwa 12 Stunden konstant. Daraus ergeben sich zwei Vorteile: eine gleichmäßigere Schmerzlinderung ohne Wirklücken und ein geringeres Risiko für Nebenwirkungen durch Wirkspitzen.

  • Die Tablette darf nicht geteilt, zerkaut oder zermörsert werden. Dadurch würde die gesamte Wirkstoffmenge auf einmal freigesetzt – mit dem Risiko einer gefährlichen Überdosierung.
  • Der Wirkungseintritt dauert länger als bei nicht retardierten Präparaten, in der Regel ein bis zwei Stunden. Für plötzlich auftretende Schmerzspitzen ist Dihydrocodein daher nicht geeignet.
  • Nicht nachdosieren, wenn die Wirkung noch nicht eingesetzt hat. Warte den vollen Zeitraum ab.

Dihydrocodein wird nach festem Zeitschema eingenommen, nicht nach Bedarf.

Die Retardtablette wird unzerkaut mit ausreichend Wasser geschluckt, in der Regel zweimal täglich im Abstand von etwa 12 Stunden. Feste Uhrzeiten sind wichtig, damit der Wirkspiegel gleichmäßig bleibt.

Die Einnahme kann unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen; bei empfindlichem Magen ist die Einnahme zu einer Mahlzeit verträglicher.

Kein Alkohol während der Einnahme. Die Kombination verstärkt die dämpfende Wirkung auf die Atmung erheblich und ist die häufigste Ursache schwerer Zwischenfälle mit Opioiden.

Beginne von Anfang an mit der Vorbeugung von Verstopfung: ausreichend trinken, ballaststoffreich essen, bei Bedarf ein Abführmittel. Das ist die einzige Nebenwirkung, an die sich der Körper nicht gewöhnt.

  • Verfügbare Stärke: 60 mg Retardtabletten
  • Übliches Schema: zweimal täglich im Abstand von 12 Stunden

Die genaue Dosierung legt der behandelnde Arzt fest. Sie richtet sich nach Schmerzstärke, Vorerkrankungen und einer eventuellen Vorbehandlung mit anderen Opioiden.

Eine eigenmächtige Dosiserhöhung ist gefährlich. Sie beschleunigt die Entwicklung einer Toleranz und erhöht das Risiko einer Atemdämpfung. Reicht die Wirkung nicht aus, sprich das ärztlich an, statt die Dosis selbst anzupassen.

Bei älteren Menschen sowie bei eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion ist eine niedrigere Dosis erforderlich.

Nicht jeder darf ohne Weiteres Dihydrocodein einnehmen.

Absolut ausgeschlossen ist die Einnahme bei:

  • Atemdepression, schwerem Asthma oder schwerer COPD.
  • Akutem Asthmaanfall.
  • Bewusstseinsstörungen oder erhöhtem Hirndruck.
  • Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren.
  • Darmverschluss oder Verdacht darauf.
  • Stillzeit: Der Wirkstoff geht in die Muttermilch über und kann beim Säugling zu Atemstörungen führen.
  • Schwangerschaft: Nur nach strenger ärztlicher Abwägung. Bei Einnahme kurz vor der Geburt drohen Atemstörungen und Entzugssymptome beim Neugeborenen.
  • Gleichzeitiger Einnahme von MAO-Hemmern oder innerhalb von 14 Tagen danach.

Eine sorgfältige ärztliche Abwägung ist erforderlich bei Suchterkrankungen in der Vorgeschichte, Lebererkrankungen, eingeschränkter Nierenfunktion, Schilddrüsenunterfunktion, Gallenwegserkrankungen, Prostatavergrößerung, entzündlichen Darmerkrankungen und chronischer Verstopfung.

Auch im Internet sollte man nicht einfach Dihydrocodein rezeptfrei bestellen. Es gibt dabei zu viele illegale Anbieter, welche Ihnen nur eine Fälschung liefern würden.

Die wichtigsten Wechselwirkungen betreffen alles, was zusätzlich dämpfend wirkt.

  • Alkohol: Verstärkt die atemdämpfende Wirkung erheblich. Bei Retardpräparaten kann Alkohol zusätzlich die Freisetzung beschleunigen. Während der Behandlung konsequent meiden.
  • Benzodiazepine und Schlafmittel: Gleicher Mechanismus, gleiches Risiko. Die gleichzeitige Anwendung erfolgt nur unter enger ärztlicher Kontrolle.
  • Andere Opioide: Werden nicht kombiniert. Dazu zählen auch codeinhaltige Hustenmittel.
  • Beruhigende Antihistaminika, Neuroleptika, bestimmte Antidepressiva: Verstärkte Dämpfung möglich.
  • Gabapentin und Pregabalin: In Kombination erhöhtes Risiko für Atemdämpfung.
  • Medikamente gegen Durchfall sowie krampflösende Mittel: Verstärken die Verstopfung erheblich.

Gib im Fragebogen alle Medikamente an, die du einnimmst – auch rezeptfreie Präparate.

Bevor du Dihydrocodein kaufst, solltest du die möglichen Nebenwirkungen kennen. Da es sich um ein verschreibungspflichtiges Opioid handelt, treten sie in der Praxis durchaus häufig auf.

  • Sehr häufig: Verstopfung, Übelkeit, Müdigkeit und Benommenheit.
  • Häufig: Erbrechen, Schwindel, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Schwitzen.
  • Gelegentlich: Juckreiz, Stimmungsveränderungen, Sehstörungen, erschwertes Wasserlassen, Herzklopfen.
  • Selten: Atemdepression, Krampfanfälle, allergische Reaktionen.

Verstopfung ist die einzige Nebenwirkung, an die sich der Körper nicht gewöhnt. Sie besteht über die gesamte Behandlungsdauer und sollte von Beginn an mitbehandelt werden.

Übelkeit und Müdigkeit sind vor allem in den ersten Tagen ausgeprägt und lassen danach meist nach.

Bei älteren Menschen erhöht der Schwindel das Sturzrisiko deutlich.

Eine Überdosierung mit Opioiden ist ein lebensbedrohlicher Notfall. Bei Retardtabletten kann sie verzögert eintreten, weil der Wirkstoff über Stunden freigesetzt wird.

Warnzeichen:

  • Auffällig flache, verlangsamte oder unregelmäßige Atmung
  • Starke Schläfrigkeit bis zur Nichterweckbarkeit
  • Sehr kleine, stecknadelkopfgroße Pupillen
  • Blaue Verfärbung von Lippen oder Fingernägeln
  • Erschlaffte Muskulatur, kalte und feuchte Haut

In diesen Fällen sofort die 112 rufen und die betroffene Person nicht allein lassen. Nenne dem Rettungsdienst das Medikament – für Opioidüberdosierungen gibt es ein Gegenmittel.

Das Risiko steigt erheblich in Kombination mit Alkohol oder Beruhigungsmitteln sowie beim Zerkauen oder Teilen der Retardtablette.

Dihydrocodein beeinträchtigt Reaktionsvermögen und Aufmerksamkeit. Das gilt besonders zu Beginn der Behandlung, nach jeder Dosisanpassung und in Kombination mit Alkohol.

Ob und ab wann du wieder fahren darfst, entscheidet der behandelnde Arzt. Dasselbe gilt für das Bedienen von Maschinen und Tätigkeiten mit erhöhtem Unfallrisiko.

Wer sich unter Einfluss dieser Medikamente ans Steuer setzt, riskiert nicht nur die Fahrerlaubnis, sondern im Schadensfall auch den Versicherungsschutz.

Ja, Dihydrocodein hat ein Abhängigkeitspotenzial. Deshalb ist die Anwendung zeitlich begrenzt und die Nachbestellung an Mindestabstände gebunden.

  • Toleranz: Bei regelmäßiger Einnahme lässt die Wirkung bei gleicher Dosis nach. Eine eigenmächtige Dosiserhöhung beschleunigt die Entwicklung einer Abhängigkeit.
  • Körperliche Abhängigkeit: Entsteht auch bei bestimmungsgemäßer Anwendung und zeigt sich in Entzugssymptomen beim Absetzen. Sie ist nicht dasselbe wie eine Sucht.
  • Nach längerer Einnahme ausschleichen: Ein abruptes Absetzen kann zu Unruhe, Schwitzen, Muskelschmerzen, Schlafstörungen, Gänsehaut und Durchfall führen. Die Dosis wird schrittweise über Tage bis Wochen reduziert.

Ein erhöhtes Risiko besteht bei früheren Suchterkrankungen, bei psychischen Begleiterkrankungen und wenn das Medikament nicht gegen Schmerz, sondern gegen Anspannung, Stimmungstiefs oder Schlafstörungen eingesetzt wird.

Wenn du bemerkst, dass du das Medikament aus anderen Gründen als Schmerzen einnimmst oder die Dosis eigenständig steigerst, sprich das offen an. Das ist kein Versagen, sondern eine bekannte Eigenschaft dieser Wirkstoffgruppe.

Wenn du noch vor 15 Uhr Dihydrocodein kaufen möchtest, ist es sehr wahrscheinlich, dass der Arzt die Bestellung noch am selben Tag überprüft. Sollte dir dann ein Rezept ausgehändigt werden können, erfolgt der Versand häufig noch am selben Tag.

Die Bestellung kann dann oft schon am nächsten, spätestens übernächsten Tag in Empfang genommen werden.