Tramadol ist ein opioides Schmerzmittel zur Behandlung mäßig starker bis starker Schmerzen. Es unterscheidet sich von anderen Opioiden durch einen zweiten Wirkmechanismus, der zusätzlich auf den Serotonin- und Noradrenalinhaushalt einwirkt.
Funktionsweise: Tramadol bindet an Opioidrezeptoren in Gehirn und Rückenmark und hemmt gleichzeitig die Wiederaufnahme von Serotonin und Noradrenalin. Beide Mechanismen zusammen dämpfen die Schmerzweiterleitung.
- Wirkungseintritt: 30 bis 60 Minuten (Kapseln und Tropfen)
- Wirkungsdauer: 4 bis 6 Stunden, als Retardform bis zu 12 Stunden
- Wirkstoff: Tramadolhydrochlorid
- Erhältlich als Kapseln, Retardtabletten, Tropfen und Kombination mit Paracetamol
- Verschreibungspflichtig
Wirkstoff: Tramadolhydrochlorid
Formen: Kapseln, Retardtabletten, Tropfen, Kombination mit Paracetamol
Im Preis: Medikament, Rezept, Versand, Service
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Tramadol Kapseln
| Dosis | Menge | Preis | Anfrage |
|---|---|---|---|
| 50mg | 30 Kapseln | 99 € | Anfordern |
| 50mg | 100 Kapseln | 125 € | Anfordern |
| 50mg | 200 Kapseln | 159 € | Anfordern |
Tramadol Retardtabletten
| Dosis | Menge | Preis | Anfrage |
|---|---|---|---|
| 100mg | 30 Retard-Tabletten | 95 € | Anfordern |
| 100mg | 60 Retard-Tabletten (KRKA) | 105 € | Anfordern |
| 100mg | 90 Retard-Tabletten (KRKA) | 135 € | Anfordern |
| 100mg | 120 Retard-Tabletten (KRKA) | 155 € | Anfordern |
| 100mg | 100 Retard-Tabletten | 145 € | Anfordern |
| 100mg | 100 Retard-Kapseln | 145 € | Anfordern |
| 150mg | 50 Retard-Tabletten | 125 € | Anfordern |
| 200mg | 50 Retard-Tabletten | 145 € | Anfordern |
Tramadol Tropfen
| Dosis | Menge | Preis | Anfrage |
|---|---|---|---|
| 100mg/ml | 10ml Tropfen | 85 € | Anfordern |
| 100mg/ml | 30ml Tropfen | 105 € | Anfordern |
| 100mg/ml | 50ml Tropfen | 115 € | Anfordern |
| 100mg/ml | 100ml Tropfen | 145 € | Anfordern |
Tramadol & Paracetamol Kombination
| Dosis | Menge | Preis | Anfrage |
|---|---|---|---|
| Tramadol (37,5mg) / Paracetamol (325mg) | 50 Tabletten | 99 € | Anfordern |
| Tramadol (37,5mg) / Paracetamol (325mg) | 100 Tabletten | 139 € | Anfordern |
| Tramadol (37,5mg) / Paracetamol (325mg) | 200 Tabletten | 199 € | Anfordern |
| Tramadol (75mg) / Paracetamol (650mg) | 50 Tabletten | 139 € | Anfordern |
| Tramadol (75mg) / Paracetamol (650mg) | 100 Tabletten | 199 € | Anfordern |
- Du füllst einen Fragebogen für die Behandlung mit Tramadol aus und überweist den Gesamtbetrag.
- Nach Eingang des Betrags (oder Beleg der Überweisung) chattest du mit einem Arzt.
- Der Arzt kann dir noch am selben Tag ein Rezept für das geforderte Medikament ausstellen.
- Die Apotheke verschickt noch am selben Abend nach Rezeptempfang das Medikament per Express.
Tramadol hat zwei Wirkmechanismen, die zusammenspielen.
Der opioide Anteil: Tramadol wird in der Leber zu einem Stoffwechselprodukt umgewandelt, das an Opioidrezeptoren bindet. Dort dämpft es die Weiterleitung von Schmerzsignalen und verändert, wie der Schmerz wahrgenommen wird.
Der nicht-opioide Anteil: Gleichzeitig hemmt Tramadol die Wiederaufnahme der Botenstoffe Serotonin und Noradrenalin. Beide sind an körpereigenen schmerzhemmenden Systemen im Rückenmark beteiligt.
- Tramadol wirkt nicht entzündungshemmend.
Aus dem zweiten Mechanismus ergeben sich zwei Besonderheiten: Tramadol wirkt auch bei Nervenschmerzen etwas besser als reine Opioide – gleichzeitig entstehen daraus Risiken, die andere Opioide nicht haben. Dazu mehr im Abschnitt zu Krampfanfällen und Serotoninsyndrom.
Eingesetzt wird Tramadol bei akuten Schmerzen nach Verletzungen oder Operationen, bei Rücken- und Gelenkschmerzen sowie bei Nervenschmerzen, wenn nicht-opioide Mittel nicht ausreichen.
Die Wahl der Form richtet sich danach, ob die Schmerzen anfallsartig oder durchgehend auftreten.
- Kapseln (50 mg): Wirken nach etwa 30 bis 60 Minuten über vier bis sechs Stunden. Geeignet bei kurzzeitigen oder unregelmäßig auftretenden Schmerzen.
- Retardtabletten (100 bis 200 mg): Geben den Wirkstoff über etwa 12 Stunden gleichmäßig ab. Geeignet bei durchgehenden Schmerzen, üblicherweise zweimal täglich.
- Tropfen (100 mg/ml): Erlauben eine besonders feine Dosierung und wirken rasch. Sinnvoll, wenn eine schrittweise Anpassung nötig ist oder das Schlucken von Tabletten schwerfällt.
- Kombination mit Paracetamol: Zwei Wirkstoffe mit unterschiedlichen Angriffspunkten. Dadurch reicht eine niedrigere Tramadol-Dosis für denselben Effekt.
Welche Form für dich geeignet ist, entscheidet der behandelnde Arzt anhand deiner Beschwerden.
Retard bedeutet, dass der Wirkstoff über viele Stunden gleichmäßig freigesetzt wird.
Statt eines raschen Anstiegs mit anschließendem Abfall bleibt der Wirkspiegel über etwa 12 Stunden konstant. Das sorgt für eine gleichmäßigere Schmerzlinderung ohne Wirklücken und verringert Nebenwirkungen durch Wirkspitzen.
- Die Tablette darf nicht geteilt, zerkaut oder zermörsert werden, sofern sie keine Bruchrille hat. Andernfalls würde die gesamte Wirkstoffmenge auf einmal freigesetzt – mit dem Risiko einer gefährlichen Überdosierung.
- Einnahme zu festen Uhrzeiten, in der Regel morgens und abends im Abstand von 12 Stunden.
- Der Wirkungseintritt dauert länger. Für plötzlich auftretende Schmerzspitzen sind Retardtabletten nicht geeignet.
- Nicht nachdosieren, wenn die Wirkung noch nicht eingesetzt hat.
Bei Tropfen ist die genaue Dosierung besonders wichtig. Anders als bei Tabletten wird die Menge nicht durch die Darreichungsform vorgegeben, sondern beim Abzählen bestimmt.
- Immer exakt abzählen und nie schätzen. Ein Tropfen mehr oder weniger macht bei dieser Konzentration einen erheblichen Unterschied.
- Flasche senkrecht halten und langsam tropfen lassen, damit die Tropfengröße gleichmäßig bleibt.
- Auf etwas Flüssigkeit oder ein Stück Zucker geben und einnehmen.
- Nicht direkt aus der Flasche trinken.
- Kindersicher aufbewahren: Bei Tropfen ist die Gefahr einer versehentlichen Überdosierung durch Kinder besonders hoch.
Der Vorteil der Tropfen ist die feine Steuerbarkeit – gerade beim Einschleichen oder Ausschleichen der Behandlung. Der Nachteil ist die höhere Fehleranfälligkeit. Wenn du unsicher bist, frage im Live-Chat nach.
Zwei Risiken unterscheiden Tramadol von anderen Opioiden. Beide gehen auf den zweiten Wirkmechanismus zurück.
Krampfanfälle: Tramadol senkt die Krampfschwelle. Das Risiko steigt mit der Dosis und ist besonders relevant bei Menschen mit Epilepsie oder Krampfanfällen in der Vorgeschichte, nach Schädel-Hirn-Traumata sowie bei gleichzeitiger Einnahme bestimmter Antidepressiva und Neuroleptika.
Serotoninsyndrom: Durch die Hemmung der Serotonin-Wiederaufnahme kann es in Kombination mit anderen serotonerg wirkenden Substanzen zu einem Überschuss kommen. Warnzeichen sind Unruhe, Verwirrtheit, Fieber, starkes Schwitzen, Muskelzuckungen, Zittern, Durchfall und beschleunigter Herzschlag.
Bei diesen Symptomen sofort ärztliche Hilfe suchen. Ein Serotoninsyndrom kann schwer verlaufen und erfordert eine rasche Behandlung.
Besonders zu beachten ist die Kombination mit Antidepressiva – gib eine solche Behandlung im Fragebogen unbedingt an.
Serotonerg wirkende Substanzen:
- MAO-Hemmer: Ausgeschlossen. Zwischen beiden Behandlungen ist ein Abstand von 14 Tagen einzuhalten.
- Antidepressiva (SSRI, SNRI, trizyklische), Lithium, Triptane, Johanniskraut: Erhöhen das Risiko eines Serotoninsyndroms.
Dämpfend wirkende Substanzen:
- Alkohol: Verstärkt die atemdämpfende Wirkung erheblich. Während der Behandlung konsequent meiden.
- Benzodiazepine und Schlafmittel: Gleicher Mechanismus, gleiches Risiko.
- Andere Opioide: Werden nicht kombiniert.
- Gabapentin und Pregabalin: Erhöhtes Risiko für Atemdämpfung.
Weitere:
- Carbamazepin: Beschleunigt den Abbau, die Wirkung kann ausbleiben.
- Bestimmte Antidepressiva (Fluoxetin, Paroxetin, Bupropion): Hemmen das Enzym CYP2D6 und können die Schmerzwirkung abschwächen.
- Blutverdünner wie Warfarin: Kontrolle der Gerinnungswerte sinnvoll.
- Paracetamol aus mehreren Quellen: Bei der Kombination mit Paracetamol unbedingt die Gesamtmenge im Blick behalten.
Gib im Fragebogen alle Medikamente an, die du einnimmst – auch rezeptfreie Präparate und pflanzliche Mittel wie Johanniskraut.
Nicht jeder darf ohne Weiteres Tramadol einnehmen.
Absolut ausgeschlossen ist die Einnahme bei:
- Gleichzeitiger Einnahme von MAO-Hemmern oder innerhalb von 14 Tagen danach.
- Nicht ausreichend behandelter Epilepsie.
- Atemdepression, schwerem Asthma oder schwerer COPD.
- Bewusstseinsstörungen oder akuter Vergiftung mit Alkohol, Schlafmitteln oder Schmerzmitteln.
- Kindern unter 12 Jahren sowie bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nach Mandel- oder Rachenmandeloperation.
- Stillzeit: Der Wirkstoff geht in die Muttermilch über.
- Schwangerschaft: Nur nach strenger ärztlicher Abwägung. Bei Einnahme kurz vor der Geburt drohen Atemstörungen und Entzugssymptome beim Neugeborenen.
- Zur Behandlung eines Opioidentzugs.
Eine sorgfältige ärztliche Abwägung ist erforderlich bei Suchterkrankungen in der Vorgeschichte, Krampfanfällen, Schädel-Hirn-Trauma, Lebererkrankungen, eingeschränkter Nierenfunktion, laufender Behandlung mit Antidepressiva und bei älteren Menschen.
Auch im Internet sollte man nicht einfach Tramadol rezeptfrei bestellen. Es gibt dabei zu viele illegale Anbieter, welche Ihnen nur eine Fälschung liefern würden.
Bevor du Tramadol kaufst, solltest du die möglichen Nebenwirkungen kennen. Da es sich um ein verschreibungspflichtiges Opioid handelt, treten sie in der Praxis durchaus häufig auf.
- Sehr häufig: Übelkeit und Schwindel.
- Häufig: Erbrechen, Verstopfung, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schwitzen.
- Gelegentlich: Herzklopfen, Blutdruckabfall beim Aufstehen, Juckreiz, Hautausschlag, erschwertes Wasserlassen.
- Selten: Krampfanfälle, Atemdepression, Halluzinationen, Verwirrtheit, Stimmungsveränderungen, allergische Reaktionen.
Übelkeit ist bei Tramadol besonders häufig und in den ersten Tagen am stärksten. Sie lässt danach meist deutlich nach. Ein langsames Einschleichen der Dosis verbessert die Verträglichkeit erheblich.
Verstopfung besteht dagegen über die gesamte Behandlungsdauer und sollte von Beginn an mitbehandelt werden – durch ausreichend Flüssigkeit, Ballaststoffe und bei Bedarf ein Abführmittel.
Auffällig flache oder verlangsamte Atmung, starke Schläfrigkeit oder Nichterweckbarkeit sind ein Notfall. Umgehend die 112 rufen.
Ja, Tramadol hat ein Abhängigkeitspotenzial. Deshalb ist die Anwendung zeitlich begrenzt und die Nachbestellung an Mindestabstände gebunden.
- Toleranz: Bei regelmäßiger Einnahme lässt die Wirkung bei gleicher Dosis nach. Eine eigenmächtige Dosiserhöhung beschleunigt die Entwicklung einer Abhängigkeit.
- Körperliche Abhängigkeit: Entsteht auch bei bestimmungsgemäßer Anwendung und zeigt sich in Entzugssymptomen beim Absetzen. Sie ist nicht dasselbe wie eine Sucht.
- Besonderheit bei Tramadol: Neben den typischen Opioid-Entzugssymptomen können durch den serotonergen Anteil zusätzlich Unruhe, Angstzustände, Missempfindungen und Schlafstörungen auftreten. Der Entzug wird deshalb von manchen als besonders unangenehm beschrieben.
- Nach längerer Einnahme ausschleichen: Die Dosis wird schrittweise über Tage bis Wochen reduziert. Tropfen eignen sich dafür besonders gut, weil sich die Menge fein anpassen lässt.
Ein erhöhtes Risiko besteht bei früheren Suchterkrankungen, bei psychischen Begleiterkrankungen und wenn das Medikament nicht gegen Schmerz, sondern gegen Anspannung, Stimmungstiefs oder Schlafstörungen eingesetzt wird.
Wenn du bemerkst, dass du das Medikament aus anderen Gründen als Schmerzen einnimmst oder die Dosis eigenständig steigerst, sprich das offen an. Das ist kein Versagen, sondern eine bekannte Eigenschaft dieser Wirkstoffgruppe.
Tramadol beeinträchtigt Reaktionsvermögen und Aufmerksamkeit. Das gilt besonders zu Beginn der Behandlung, nach jeder Dosisanpassung und in Kombination mit Alkohol.
Ob und ab wann du wieder fahren darfst, entscheidet der behandelnde Arzt. Dasselbe gilt für das Bedienen von Maschinen und Tätigkeiten mit erhöhtem Unfallrisiko.
Wer sich unter Einfluss dieser Medikamente ans Steuer setzt, riskiert nicht nur die Fahrerlaubnis, sondern im Schadensfall auch den Versicherungsschutz.
Beide gehören zu den schwach wirksamen Opioiden und werden bei ähnlichen Beschwerden eingesetzt. Die Unterschiede liegen im Wirkprofil.
- Wirkmechanismus: Tilidin wirkt rein über Opioidrezeptoren. Tramadol wirkt zusätzlich auf Serotonin und Noradrenalin.
- Nervenschmerzen: Tramadol schneidet hier durch den zweiten Mechanismus etwas besser ab.
- Nebenwirkungen: Unter Tramadol ist Übelkeit häufiger. Dafür entfallen die Risiken für Krampfanfälle und Serotoninsyndrom bei Tilidin.
- Antidepressiva: Bei laufender Behandlung mit Antidepressiva ist Tilidin oft die unproblematischere Wahl.
- Darreichungsformen: Tramadol ist in mehr Formen erhältlich, was die Dosisanpassung erleichtert.
Welcher Wirkstoff besser passt, hängt von deiner Situation, Begleitmedikation und Verträglichkeit ab und entscheidet der behandelnde Arzt.
Wenn du noch vor 15 Uhr Tramadol kaufen möchtest, ist es sehr wahrscheinlich, dass der Arzt die Bestellung noch am selben Tag überprüft. Sollte dir dann ein Rezept ausgehändigt werden können, erfolgt der Versand häufig noch am selben Tag.
Die Bestellung kann dann oft schon am nächsten, spätestens übernächsten Tag in Empfang genommen werden.