Ibuprofen 800 mg ist ein verschreibungspflichtiges Schmerzmittel zur Behandlung mittelstarker Schmerzen und Entzündungen. Anders als Opioide wirkt es direkt am Ort der Schädigung und macht nicht abhängig.
Funktionsweise: Ibuprofen hemmt Enzyme, die entzündungsfördernde Botenstoffe herstellen. Dadurch wirkt es zugleich schmerzlindernd, entzündungshemmend und fiebersenkend.
- Wirkungseintritt: 30 bis 60 Minuten
- Wirkungsdauer: bei Retardtabletten bis zu 12 Stunden
- Wirkstoff: Ibuprofen 800 mg
- Wirkt entzündungshemmend
- Verschreibungspflichtig ab 400 mg
Wirkstoff: Ibuprofen (800mg Retardtabletten)
Im Preis: Medikament, Rezept, Versand, Service
Vorrat: Lieferbar innerhalb von 24 Stunden
Ibuprofen 800 mg mit Online Rezept:
| Dosis | Menge | Preis | Anfrage |
|---|---|---|---|
| 800 mg | 30 Tabletten | 69 € | Anfordern |
| 800 mg | 60 Tabletten | 89 € | Anfordern |
| 800 mg | 90 Tabletten | 99 € | Anfordern |
- Du füllst einen Fragebogen für die Behandlung mit Ibuprofen aus und überweist den Gesamtbetrag.
- Nach Eingang des Betrags (oder Beleg der Überweisung) chattest du mit einem Arzt.
- Der Arzt kann dir noch am selben Tag ein Rezept für das geforderte Medikament ausstellen.
- Die Apotheke verschickt noch am selben Abend nach Rezeptempfang das Medikament per Express.
Ibuprofen gehört zur Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika, kurz NSAR. Es hemmt die Enzyme Cyclooxygenase-1 und -2, die für die Bildung von Prostaglandinen zuständig sind.
Prostaglandine haben mehrere Aufgaben: Sie fördern Entzündungen, machen Schmerzrezeptoren empfindlicher und lösen Fieber aus. Werden sie weniger gebildet, gehen alle drei Effekte zurück.
Daraus ergeben sich drei Wirkungen:
- Schmerzlindernd – besonders bei entzündlich bedingten Schmerzen
- Entzündungshemmend – dies unterscheidet Ibuprofen von Paracetamol und Metamizol
- Fiebersenkend
Der Unterschied zu Opioiden: Ibuprofen wirkt am Ort der Schädigung, nicht auf die Schmerzwahrnehmung im Gehirn. Es macht nicht müde, beeinträchtigt die Fahrtüchtigkeit kaum und hat kein Abhängigkeitspotenzial.
Prostaglandine schützen allerdings auch die Magenschleimhaut und regulieren die Nierendurchblutung. Dass diese Funktionen ebenfalls gehemmt werden, erklärt die typischen Nebenwirkungen.
Retard bedeutet, dass der Wirkstoff über viele Stunden gleichmäßig freigesetzt wird.
Statt eines raschen Anstiegs mit anschließendem Abfall bleibt der Wirkspiegel über etwa 12 Stunden konstant. Das bringt zwei Vorteile:
- Gleichmäßige Wirkung ohne Lücken – besonders sinnvoll bei durchgehenden Beschwerden wie rheumatischen Erkrankungen oder Rückenschmerzen.
- Weniger Magenbelastung durch das Ausbleiben hoher Wirkspitzen.
Zu beachten:
- Die Tablette darf nicht geteilt, zerkaut oder zermörsert werden, sofern sie keine Bruchrille hat.
- Der Wirkungseintritt dauert länger als bei nicht retardierten Tabletten. Für plötzliche Schmerzspitzen sind Retardtabletten weniger geeignet.
- Einnahme zu festen Uhrzeiten, meist morgens und abends.
Ibuprofen ist besonders wirksam, wenn eine Entzündung am Schmerz beteiligt ist.
Typische Anwendungsgebiete:
- Rheumatische Erkrankungen und Arthrose-Schübe
- Schwellungen und Entzündungen nach Verletzungen oder Operationen
- Rückenschmerzen und muskuloskelettale Beschwerden
- Zahnschmerzen und Schmerzen nach zahnärztlichen Eingriffen
- Regelschmerzen
- Kopfschmerzen und Migräneattacken
- Fieber
Bei Regelschmerzen wirkt Ibuprofen besonders gut, weil diese direkt durch Prostaglandine ausgelöst werden.
Weniger geeignet ist Ibuprofen bei Nervenschmerzen – hier wirken andere Substanzen wie Pregabalin besser.
Ein Hinweis bei Kopfschmerzen: Werden Schmerzmittel über längere Zeit regelmäßig eingenommen, können sie selbst Kopfschmerzen auslösen. Bei Einnahme an mehr als 15 Tagen pro Monat besteht dieses Risiko. Wer so häufig Schmerzmittel braucht, sollte die Ursache ärztlich abklären lassen.
Die Einnahme erfolgt bei Bedarf oder nach ärztlichem Schema.
- Mit ausreichend Wasser und möglichst zu oder nach einer Mahlzeit. Das verringert die Magenbelastung.
- Retardtabletten unzerkaut schlucken.
- Mindestabstand zwischen zwei Einnahmen nach ärztlicher Vorgabe, bei Retardtabletten üblicherweise 12 Stunden.
- Tageshöchstdosis: Bei verschreibungspflichtiger Anwendung liegt sie in der Regel bei 2400 mg Ibuprofen. Der Arzt legt die für dich passende Menge fest.
So kurz wie möglich, so niedrig wie nötig. Das ist bei NSAR der wichtigste Grundsatz. Die Risiken steigen mit Dosis und Anwendungsdauer.
Ausreichend trinken während der Behandlung – das entlastet die Nieren.
Alkohol sollte vermieden werden. Er erhöht das Risiko für Magenblutungen deutlich.
- Häufig: Magenbeschwerden, Sodbrennen, Übelkeit, Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall.
- Gelegentlich: Kopfschmerzen, Schwindel, Schlafstörungen, Hautausschlag, Wassereinlagerungen, Blutdruckanstieg.
- Selten: Magen- oder Darmgeschwüre, Blutungen im Magen-Darm-Trakt, Nierenfunktionsstörungen, Leberwertveränderungen.
- Sehr selten: Schwere Hautreaktionen, allergische Reaktionen, aseptische Meningitis, Blutbildveränderungen.
Sofort ärztliche Hilfe suchen bei:
- Schwarzem, teerartigem Stuhl oder Bluterbrechen – Zeichen einer Magen-Darm-Blutung. Diese kann ohne vorherige Schmerzen auftreten.
- Starken Oberbauchschmerzen oder anhaltendem Erbrechen.
- Hautausschlag mit Blasenbildung oder Beteiligung von Mund und Augen.
- Schwellungen an Gesicht, Lippen oder Zunge sowie Atemnot.
- Deutlich verringerter Urinmenge oder Schwellungen an Beinen und Knöcheln.
- Brustschmerzen, Atemnot oder plötzlicher Schwäche auf einer Körperseite.
Ibuprofen hemmt auch die Prostaglandine, die die Magenschleimhaut schützen. Dadurch steigt das Risiko für Geschwüre und Blutungen – besonders bei höherer Dosierung und längerer Anwendung.
Ein Magenschutz mit einem Protonenpumpenhemmer wird empfohlen bei:
- Menschen ab 65 Jahren
- Früheren Magen- oder Darmgeschwüren
- Gleichzeitiger Einnahme von Kortison, Blutverdünnern, ASS oder bestimmten Antidepressiva
- Längerer Anwendung über mehrere Wochen
- Schweren Begleiterkrankungen
Wichtig zu wissen: Eine Magen-Darm-Blutung kann ohne vorherige Beschwerden auftreten. Das Fehlen von Magenschmerzen bedeutet nicht, dass die Schleimhaut unversehrt ist.
Ob ein Magenschutz für dich sinnvoll ist, entscheidet der behandelnde Arzt. Gib im Fragebogen frühere Magenprobleme unbedingt an.
Absolut ausgeschlossen ist die Einnahme bei:
- Bestehenden oder wiederkehrenden Magen- oder Darmgeschwüren sowie früheren Blutungen unter NSAR.
- Schwerer Herzinsuffizienz.
- Schwerer Leber- oder Nierenfunktionsstörung.
- Bekannter Überempfindlichkeit gegen Ibuprofen oder andere NSAR – einschließlich Asthmaanfällen, Nesselsucht oder Schwellungen nach Einnahme von ASS oder ähnlichen Mitteln.
- Ungeklärten Blutbildungsstörungen.
- Schwangerschaft im letzten Drittel. Ibuprofen kann den Kreislauf des ungeborenen Kindes beeinträchtigen und die Geburt verzögern. Auch in den ersten beiden Dritteln nur nach ärztlicher Rücksprache.
- Nach bestimmten Herzoperationen wie einer Bypass-Operation.
Eine sorgfältige ärztliche Abwägung ist erforderlich bei:
- Bluthochdruck, Herzerkrankungen oder durchgemachtem Herzinfarkt und Schlaganfall
- Eingeschränkter Nierenfunktion
- Asthma und chronischen Atemwegserkrankungen
- Chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa
- Höherem Lebensalter
- Bestehendem Kinderwunsch – NSAR können den Eisprung beeinträchtigen
Auch im Internet sollte man nicht einfach Ibuprofen 800 rezeptfrei bestellen. Es gibt dabei zu viele illegale Anbieter, welche Ihnen nur eine Fälschung liefern würden.
Herz-Kreislauf-Risiko: Bei hoher Dosierung über längere Zeit ist das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall leicht erhöht. Das gilt für Dosierungen ab 2400 mg täglich.
Das absolute Risiko ist für gesunde Menschen gering, steigt aber deutlich bei bestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Diabetes oder erhöhten Blutfetten. Bei diesen Vorerkrankungen sollte die Anwendung besonders kurz und niedrig dosiert erfolgen.
Nierenfunktion: Ibuprofen drosselt die Durchblutung der Nieren. Bei ausreichender Flüssigkeitszufuhr und gesunden Nieren ist das unproblematisch.
Kritisch wird es bei:
- Flüssigkeitsmangel – etwa bei Durchfall, Fieber, starkem Schwitzen oder ausdauerndem Sport
- Kombination mit entwässernden Mitteln und ACE-Hemmern oder Sartanen – diese Dreierkombination kann die Nierenfunktion akut verschlechtern
- Bereits eingeschränkter Nierenfunktion oder höherem Alter
Trinke während der Einnahme ausreichend und setze Ibuprofen bei fieberhaften Infekten mit Durchfall oder Erbrechen nur nach ärztlicher Rücksprache ein.
- Andere NSAR wie Diclofenac oder Naproxen: Nicht kombinieren. Das Risiko für Magen-Darm-Nebenwirkungen addiert sich, ohne dass die Wirkung zunimmt.
- ASS zur Herzinfarktvorbeugung: Ibuprofen kann dessen schützende Wirkung aufheben. Ein zeitlicher Abstand ist erforderlich – ärztlich klären lassen.
- Blutverdünner wie Warfarin, Phenprocoumon oder moderne Gerinnungshemmer: Deutlich erhöhtes Blutungsrisiko.
- Kortison: Erhöhtes Risiko für Magen-Darm-Geschwüre.
- Bestimmte Antidepressiva (SSRI): Erhöhtes Blutungsrisiko im Magen-Darm-Trakt.
- Blutdrucksenker, entwässernde Mittel, ACE-Hemmer und Sartane: Ibuprofen schwächt deren Wirkung ab und belastet in Kombination die Nieren.
- Lithium, Methotrexat und Digoxin: Deren Wirkspiegel kann ansteigen.
- Ciclosporin und Tacrolimus: Erhöhtes Risiko für Nierenschäden.
- Alkohol: Erhöht das Risiko für Magenblutungen deutlich.
Gib im Fragebogen alle Medikamente an, die du einnimmst – auch rezeptfreie Präparate. Ibuprofen hat mehr relevante Wechselwirkungen, als viele annehmen.
- Paracetamol: Magenfreundlicher, wirkt aber nicht entzündungshemmend. Geeignet bei Kopfschmerzen und Fieber, weniger bei entzündlichen Beschwerden.
- Metamizol: Stärker schmerzlindernd als Paracetamol und zusätzlich krampflösend. Belastet den Magen kaum, hat aber ein eigenes seltenes Risiko für Blutbildveränderungen.
- Naproxen: Ebenfalls ein NSAR mit längerer Wirkdauer und nach heutigem Stand etwas günstigerem Herz-Kreislauf-Profil.
- Äußerliche Anwendung: Ibuprofen- oder Diclofenac-Gel bei oberflächlichen Gelenk- und Muskelbeschwerden. Deutlich weniger systemische Nebenwirkungen.
- Physiotherapie und Bewegung: Bei Rücken- und Gelenkschmerzen langfristig wirksamer als jedes Medikament allein.
- Kälte und Wärme: Kälte bei akuten Entzündungen und Schwellungen, Wärme bei muskulären Verspannungen.
Welcher Ansatz geeignet ist, hängt von Art und Ursache der Beschwerden ab.
Ibuprofen beeinträchtigt die Fahrtüchtigkeit in üblicher Dosierung meist nicht. Es wirkt nicht dämpfend wie Opioide.
Gelegentlich können jedoch Schwindel, Müdigkeit oder Sehstörungen auftreten. Warte nach der ersten Einnahme ab, wie du reagierst, bevor du dich ans Steuer setzt.
In Kombination mit Alkohol oder bei höherer Dosierung ist Vorsicht geboten.
Wenn du noch vor 15 Uhr Ibuprofen kaufen möchtest, ist es sehr wahrscheinlich, dass der Arzt die Bestellung noch am selben Tag überprüft. Sollte dir dann ein Rezept ausgehändigt werden können, erfolgt der Versand häufig noch am selben Tag.
Die Bestellung kann dann oft schon am nächsten, spätestens übernächsten Tag in Empfang genommen werden.