Paracetamol mit Codein, auch als Paracetamol comp. bezeichnet, ist eine Fixkombination aus zwei Wirkstoffen zur Behandlung mittelstarker Schmerzen. Beide greifen an unterschiedlichen Stellen an und ergänzen sich dadurch.
Funktionsweise: Paracetamol wirkt schmerzlindernd und fiebersenkend. Codein wird in der Leber zu Morphin umgewandelt und dämpft dann über Opioidrezeptoren die Schmerzweiterleitung. Zusätzlich unterdrückt Codein den Hustenreiz.
- Wirkungseintritt: 30 bis 60 Minuten
- Wirkungsdauer: 4 bis 6 Stunden
- Wirkstoffe: Paracetamol und Codeinphosphat
- Wirkt auch gegen Reizhusten
- Verschreibungspflichtig
Wirkstoff: Paracetamol (500mg) mit Codein (30mg)
Im Preis: Medikament, Rezept, Versand, Service
Vorrat: Lieferbar innerhalb von 24 Stunden
Paracetamol + Codein:
| Dosis | Menge | Preis | Anfrage |
|---|---|---|---|
| 500/30mg | 100 Tabletten | 129 € | Anfordern |
| 500/30mg | 200 Tabletten | 149 € | Anfordern |
- Du füllst einen Fragebogen für die Behandlung mit Paracetamol und Codein aus und überweist den Gesamtbetrag.
- Nach Eingang des Betrags (oder Beleg der Überweisung) chattest du mit einem Arzt.
- Der Arzt kann dir noch am selben Tag ein Rezept für das geforderte Medikament ausstellen.
- Die Apotheke verschickt noch am selben Abend nach Rezeptempfang das Medikament per Express.
Die beiden Wirkstoffe greifen an unterschiedlichen Stellen an und ergänzen sich dadurch.
Paracetamol wirkt überwiegend im zentralen Nervensystem und hemmt dort die Bildung schmerzvermittelnder Botenstoffe. Es senkt zusätzlich Fieber. Der Wirkungseintritt erfolgt rasch, nach etwa 20 bis 30 Minuten.
Codein ist ein sogenanntes Prodrug: In der eingenommenen Form ist es kaum wirksam. Erst in der Leber wird es zu Morphin umgewandelt, das an Opioidrezeptoren in Gehirn und Rückenmark bindet. Dort dämpft es die Schmerzweiterleitung und verändert zugleich, wie der Schmerz wahrgenommen wird.
Der Vorteil der Kombination: Durch die zwei Angriffspunkte wird eine stärkere Schmerzlinderung erreicht als mit Paracetamol allein – bei einer vergleichsweise niedrigen Opioid-Dosis.
- Die Kombination wirkt nicht entzündungshemmend.
Bei entzündlich bedingten Beschwerden wie Gelenkentzündungen oder Arthrose-Schüben ist ein entzündungshemmendes Mittel wie Ibuprofen daher oft die geeignetere Wahl.
Zusätzlich dämpft Codein das Hustenzentrum im Gehirn, weshalb das Präparat auch bei quälendem trockenem Reizhusten eingesetzt wird.
Eingesetzt wird das Präparat bei mittelstarken Schmerzen, wenn Paracetamol allein nicht ausreichend wirkt.
Typische Anwendungsgebiete:
- Zahnschmerzen und Schmerzen nach zahnärztlichen Eingriffen
- Kopfschmerzen und Migräneattacken
- Rückenschmerzen und muskuloskelettale Beschwerden
- Schmerzen nach Verletzungen oder kleineren Operationen
- Regelschmerzen
- Quälender trockener Reizhusten
Die Kombination ist für eine kurzzeitige Behandlung vorgesehen, in der Regel wenige Tage.
Ein wichtiger Hinweis bei Kopfschmerzen: Werden Schmerzmittel über längere Zeit regelmäßig eingenommen, können sie selbst Kopfschmerzen auslösen – einen sogenannten Medikamenten-Übergebrauchskopfschmerz. Bei Kombinationspräparaten mit Codein besteht dieses Risiko bereits ab etwa zehn Einnahmetagen pro Monat. Wer häufiger Schmerzmittel gegen Kopfschmerzen braucht, sollte die Ursache ärztlich abklären lassen.
Die Einnahme erfolgt bei Bedarf, nicht vorbeugend.
Die Tablette wird unzerkaut mit ausreichend Wasser geschluckt. Die Einnahme kann unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen; bei empfindlichem Magen ist die Einnahme zu einer Mahlzeit verträglicher.
- Mindestabstand zwischen zwei Einnahmen: 6 Stunden.
- Die vom Arzt festgelegte Tageshöchstdosis darf nicht überschritten werden. Sie ergibt sich aus beiden Wirkstoffen – siehe nächster Abschnitt.
- Die Anwendung ist zeitlich begrenzt, in der Regel auf wenige Tage.
Kein Alkohol während der Einnahme. Die Kombination verstärkt die dämpfende Wirkung auf die Atmung erheblich und belastet zusätzlich die Leber, die auch das Paracetamol abbauen muss.
Beginne von Anfang an mit der Vorbeugung von Verstopfung: ausreichend trinken, ballaststoffreich essen, bei Bedarf ein Abführmittel. Das ist die einzige Nebenwirkung, an die sich der Körper nicht gewöhnt.
Dies ist der wichtigste Sicherheitspunkt bei diesem Präparat. Jede Tablette enthält bereits 500 mg Paracetamol – bei zusätzlicher Einnahme paracetamolhaltiger Mittel wird die Tageshöchstdosis schnell überschritten.
Zur Einordnung: Bei sechs Tabletten täglich sind bereits 3000 mg Paracetamol enthalten. Die zulässige Tageshöchstdosis für Erwachsene liegt bei 4000 mg – eine zusätzliche 1000-mg-Tablette bringt dich also genau an die Grenze.
Paracetamol steckt außerdem in vielen frei verkäuflichen Mitteln:
- Erkältungs- und Grippemittel, auch als Pulver zum Auflösen
- Kombinationspräparate gegen Kopfschmerzen
- Weitere verschreibungspflichtige Schmerzmittel mit Paracetamol-Anteil
Prüfe bei jedem zusätzlichen Medikament die Inhaltsstoffe. Eine Überdosierung von Paracetamol schädigt die Leber – und das Tückische daran: In den ersten ein bis zwei Tagen treten oft kaum Symptome auf, während der Schaden bereits entsteht.
Bei Verdacht auf eine Überdosierung sofort ärztliche Hilfe suchen, auch wenn du dich noch gut fühlst. Es gibt ein wirksames Gegenmittel, das aber früh gegeben werden muss.
Bei bestehender Lebererkrankung, regelmäßigem Alkoholkonsum oder deutlichem Untergewicht ist die verträgliche Paracetamol-Menge niedriger. Gib das im Fragebogen an.
Weil die Umwandlung in Morphin genetisch gesteuert ist. Das zuständige Enzym CYP2D6 arbeitet bei Menschen unterschiedlich schnell.
- Langsame Verstoffwechsler: Etwa 5 bis 10 Prozent der mitteleuropäischen Bevölkerung bilden kaum Morphin. Der Codein-Anteil wirkt bei ihnen nur schwach oder gar nicht – die Dosis zu erhöhen bringt nichts, sondern erzeugt nur Nebenwirkungen und erhöht die Paracetamol-Belastung.
- Ultraschnelle Verstoffwechsler: Ein kleiner Teil der Bevölkerung bildet sehr rasch hohe Morphinspiegel. Hier können schon normale Dosen zu ausgeprägter Müdigkeit und im Extremfall zu einer gefährlichen Atemdämpfung führen.
Bestimmte Medikamente beeinflussen dieses Enzym zusätzlich. Manche Antidepressiva blockieren es und schwächen die Wirkung ab.
Wenn das Präparat bei dir nicht ausreichend wirkt, erhöhe nicht eigenmächtig die Dosis, sondern sprich mit dem Arzt. Möglicherweise ist ein anderer Wirkstoff besser geeignet.
Bevor du das Präparat kaufst, solltest du die möglichen Nebenwirkungen kennen. Sie gehen überwiegend auf den Codein-Anteil zurück.
- Sehr häufig: Verstopfung, Übelkeit, Müdigkeit und Benommenheit.
- Häufig: Erbrechen, Schwindel, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Schwitzen.
- Gelegentlich: Juckreiz, Stimmungsveränderungen, Sehstörungen, erschwertes Wasserlassen.
- Selten: Atemdepression, Leberwertveränderungen, allergische Reaktionen, Blutbildveränderungen.
Verstopfung ist die einzige Nebenwirkung, an die sich der Körper nicht gewöhnt. Sie besteht über die gesamte Behandlungsdauer und sollte von Beginn an mitbehandelt werden.
Übelkeit und Müdigkeit sind vor allem in den ersten Tagen ausgeprägt und lassen danach meist nach.
Sofort ärztliche Hilfe suchen bei:
- Auffällig flacher oder verlangsamter Atmung, starker Schläfrigkeit oder Nichterweckbarkeit
- Gelbfärbung von Haut oder Augen, dunklem Urin oder anhaltender Übelkeit mit Oberbauchschmerzen als Zeichen einer Leberbeteiligung
- Hautausschlag mit Blasenbildung oder Beteiligung von Mund und Augen
Dämpfend wirkende Substanzen:
- Alkohol: Verstärkt die atemdämpfende Wirkung erheblich und belastet zusätzlich die Leber. Während der Behandlung konsequent meiden.
- Benzodiazepine und Schlafmittel: Gleicher Mechanismus, gleiches Risiko. Die gleichzeitige Anwendung erfolgt nur unter enger ärztlicher Kontrolle.
- Andere Opioide: Werden nicht kombiniert. Dazu zählen auch codeinhaltige Hustensäfte.
- Beruhigende Antihistaminika, Neuroleptika, bestimmte Antidepressiva: Verstärkte Dämpfung möglich.
- Gabapentin und Pregabalin: Erhöhtes Risiko für Atemdämpfung.
Weitere:
- Andere paracetamolhaltige Mittel: Nicht zusätzlich einnehmen. Siehe eigener Abschnitt oben.
- Blutverdünner wie Warfarin: Paracetamol kann deren Wirkung verstärken, engmaschige Kontrolle der Gerinnungswerte erforderlich.
- Bestimmte Antidepressiva (Fluoxetin, Paroxetin, Bupropion): Hemmen das Enzym CYP2D6 und schwächen dadurch die Schmerzwirkung des Codeins ab.
- MAO-Hemmer: Ausgeschlossen. Zwischen beiden Behandlungen ist ein Abstand von 14 Tagen einzuhalten.
- Medikamente gegen Durchfall: Verstärken die Verstopfung erheblich.
Gib im Fragebogen alle Medikamente an, die du einnimmst – auch rezeptfreie Präparate.
Nicht jeder darf ohne Weiteres Paracetamol mit Codein einnehmen.
Absolut ausgeschlossen ist die Einnahme bei:
- Schwerer Leberfunktionsstörung. Der Paracetamol-Anteil wird über die Leber abgebaut.
- Kindern unter 12 Jahren sowie bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nach Mandel- oder Rachenmandeloperation.
- Bekannten ultraschnellen Verstoffwechslern über das Enzym CYP2D6.
- Atemdepression, schwerem Asthma oder schwerer COPD.
- Akutem Asthmaanfall.
- Bewusstseinsstörungen oder erhöhtem Hirndruck.
- Stillzeit: Morphin geht in die Muttermilch über und kann beim Säugling zu Atemstörungen führen.
- Schwangerschaft: Nur nach strenger ärztlicher Abwägung. Bei Einnahme kurz vor der Geburt drohen Atemstörungen und Entzugssymptome beim Neugeborenen.
- Gleichzeitiger Einnahme von MAO-Hemmern oder innerhalb von 14 Tagen danach.
Eine sorgfältige ärztliche Abwägung ist erforderlich bei Suchterkrankungen in der Vorgeschichte, Lebererkrankungen, regelmäßigem Alkoholkonsum, eingeschränkter Nierenfunktion, Mangelernährung, Schilddrüsenunterfunktion, Gallenwegserkrankungen, Prostatavergrößerung und chronischer Verstopfung.
Auch im Internet sollte man nicht einfach Paracetamol mit Codein rezeptfrei bestellen. Es gibt dabei zu viele illegale Anbieter, welche Ihnen nur eine Fälschung liefern würden.
Ja, durch den Codein-Anteil besteht ein Abhängigkeitspotenzial. Deshalb ist die Anwendung zeitlich begrenzt und die Nachbestellung an Mindestabstände gebunden.
- Toleranz: Bei regelmäßiger Einnahme lässt die Wirkung bei gleicher Dosis nach. Eine eigenmächtige Dosiserhöhung ist bei diesem Präparat doppelt problematisch – sie erhöht zugleich die Paracetamol-Menge.
- Körperliche Abhängigkeit: Entsteht auch bei bestimmungsgemäßer Anwendung und zeigt sich in Entzugssymptomen beim Absetzen. Sie ist nicht dasselbe wie eine Sucht.
- Nach längerer Einnahme ausschleichen: Ein abruptes Absetzen kann zu Unruhe, Schwitzen, Muskelschmerzen, Schlafstörungen und Durchfall führen.
Ein erhöhtes Risiko besteht bei früheren Suchterkrankungen, bei psychischen Begleiterkrankungen und wenn das Medikament nicht gegen Schmerz, sondern gegen Anspannung, Stimmungstiefs oder Schlafstörungen eingesetzt wird.
Wenn du bemerkst, dass du das Medikament aus anderen Gründen als Schmerzen einnimmst oder die Dosis eigenständig steigerst, sprich das offen an. Das ist kein Versagen, sondern eine bekannte Eigenschaft dieser Wirkstoffgruppe.
Der Codein-Anteil beeinträchtigt Reaktionsvermögen und Aufmerksamkeit. Das gilt besonders zu Beginn der Behandlung, nach jeder Dosisanpassung und in Kombination mit Alkohol.
Ob und ab wann du wieder fahren darfst, entscheidet der behandelnde Arzt. Dasselbe gilt für das Bedienen von Maschinen und Tätigkeiten mit erhöhtem Unfallrisiko.
Wer sich unter Einfluss dieser Medikamente ans Steuer setzt, riskiert nicht nur die Fahrerlaubnis, sondern im Schadensfall auch den Versicherungsschutz.
Wenn du noch vor 15 Uhr bestellen möchtest, ist es sehr wahrscheinlich, dass der Arzt die Bestellung noch am selben Tag überprüft. Sollte dir dann ein Rezept ausgehändigt werden können, erfolgt der Versand häufig noch am selben Tag.
Die Bestellung kann dann oft schon am nächsten, spätestens übernächsten Tag in Empfang genommen werden.