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Cholesterinspiegel

Medikamente gegen zu hohen Cholesterinspiegel:


Mit dem Cholesterinspiegel wird die Höhe des gesamten Cholesterins im Blut gemessen. Ist der Cholesterinspiegel zu hoch, können Krankheiten des Herz- und Kreislaufsystems eine Folge sein. Im schlimmsten Fall droht eine Verkalkung der Arterien, was zu Herzinfarkt oder Schlaganfall führen kann. Neben einer Ernährungsumstellung wird ein zu hoher Cholesterinspiegel mit Medikamenten gesenkt.

 

Was ist Cholesterin?

cholesterin Medikament Cholesterin ist eine Substanz, die Fett ähnelt. Den größten täglich benötigten Anteil an Cholesterin stellt der Körper in der Leber her. Rund ein Viertel wird mit der Nahrung aufgenommen. Cholesterin steuert viele Stoffwechselvorgänge, wirkt bei der Verdauung und der Bildung des wichtigen Sonnenvitamis Vitamin D und bei der Bildung von Östrogen und Testosteron mit. Die Ärzte unterscheiden in gutes und schlechtes Cholesterin. Das gute Cholesterin wird als HDL-Cholesterin (High Density Liprotein) und das schlechte Cholesterin als LDL Cholesterin (Low Density Liprotein) bezeichnet. Je höher der Anteil der Lipide im Cholesterin ist, umso ungesunder ist das Cholesterin. Zirkuliert viel LDL-Cholesterin in Körper, dann setzt sich dieses als Plaque den Gefäßwänden ab. Die Folge ist eine Arteriosklerose, die den Bluttransport zum Herzen verringert. Das gute HDL-Cholesterin sammelt die abgelagerten Fettteilchen an den Gefäßwänden wieder ein, transportiert sie zurück zur Leber, wo das LDL-Cholesterin umgewandelt und an den Darm abgegeben wird. Ein hoher HDL-Spiegel senkt das schlechte Cholesterin.

 

Wie wird der Cholesterinspiegel gemessen?

Die Menge des Cholesterins im Blut wird durch eine Blutuntersuchung festgestellt. Die Cholesterinmenge wird in mg/dl (Milligramm pro Deziliter) oder in mmol/l (Millimol pro Liter) angegeben. Für gesunde Menschen gelten die Richtwerte von einem Gesamtcholesterin von < 200 mg/dl oder 5,17 mmol /l.

  • LDL < 160 mg/dl oder 4,13 mmol/l
  • HDL =/> 40 mg/dl oder 1,03 mmol/l
  • Triglyzeride kleiner als 150 mg/dl oder 1,69 mmol/l

Mit Risikofaktoren wie Rauchen, hoher Blutdruck, familiäre Belastungen durch Herzinfarkte und einem zu niedrigen HDL-Cholesterinwert, werden die Werte anders definiert. Das Gesamtcholesterin entspricht den Werten ohne Risikofaktoren. Das LDL sollte jedoch kleiner als 130 mg/dl oder 3,36 mmol/l sein. Das HDL muss mindestens bei 40 mg/dl oder bei 1,03 mmol/l liegen und die Triglyzeride sollten kleiner als 150 mg/dl oder 1,69 mmol/l sein. Fallen die Cholesterinwerte zu niedrig aus, dann können eine Überfunktion der Schilddrüse, Leberschäden, eine entzündliche Darmerkrankung oder eine Mangelernährung vorliegen.

 

Welche Folgen hat ein hoher Cholesterinspiegel?

cholsterinspiegel

Wenn sich LDL-Cholesterin an den Gefäßwenden absetzt wird nicht nur der Blutfluss gestört, sondern die Gefäße werden auch weniger elastisch. Eine Folge sind Durchblutungsstörungen von Organen und Geweben. Wird das Ohr schlecht durchblutet, dann kann sich Schwindel einstellen. Eine Durchblutungsstörung im Gehirn kann sich durch Vergesslichkeit äußern. Ein Verschluss in Armen und Beinen führt zu starken Schmerzen. Durch den Verschluss der Herzkranzgefäße wird das Herz nicht mehr ausreichen mit Blut versorgt. Anzeichen sind eine körperliche Schwäche bei Anstrengungen und Schmerzen in der Brust. Werden Plaques losgerissen und mit dem Blutstrom in Richtung Herz getragen, dann droht eine Embolie. Das Risiko für Erkrankungen von Herz und Kreislauf vervielfacht sich.

 

Gibt es noch weitere Risikofaktoren für ein hohen Cholesterinspiegel?

Dazu zählen Bewegungsmangel, Übergewicht und Diabetes und Erkrankungen, die mit erhöhten Triglyzerinwerten einhergehen. Sie sollten Ihren Cholesterinspiegel überprüfen lassen, wenn Sie unter eingeschränkter Funktion von Leber und Nieren, Gicht und einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse leiden. Die Einnahme von Medikamenten wie Kotikosteroide, Betablocker, Entwässerungsmittel und die Antibabypille können den Cholesterinspiegel beeinflussen.

 

Medikamente gegen einen hohen Cholesterinspiegel

Cholesterinsenkende Medikamente müssen individuell angepasst werden. Sie entfalten ihre cholesterinsenkende Wirkung durch Statine. Statine zählen zu den CSE-Hemmern (Cholesterin-Synthese-Enzym) und blockieren die körpereigne Produktion von Cholesterin. Das schlechte LDL Cholesterin wird dann verstärkt von den Zellen aufgenommen, was die Zahl des schlechten Cholesterins im Blut reduziert. In dieser Medikamentengruppe erhalten Sie über unseren Kundendienst Simvastim.

Wer Statine nicht verträgt, kann auf Medikamente mit Fibraten ausweichen, die zusätzlich die Produktion der Triglyzeride in der Leber einschränken. Der Cholesterinspiegel lässt sich zusätzlich mit pflanzlichen Präparaten aus Artischocke, Knoblauch und durch eine Ernährungsumstellung und mehr Bewegung senken. Eine Einnahme von Ballaststoffen wie Floh- und Leinsamen wirkt unterstützend. Der Behandlungserfolg wird in regelmäßigen Abständen überprüft und angepasst.

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