Company

Caverject – Bei Potenzstörungen

Zahlreiche Männer leiden in Deutschland unter Potenzstörungen, die allerdings heutzutage mit verschiedenen Medikamenten wirksam behandelt werden könnten. Die Arzneimittel werden in diesem Bereich vor allem in zwei Gruppen eingeteilt, nämlich in die sogenannten Potenzpillen (beispielsweise Viagra) sowie in die Präparate, die lokal zur Anwendung kommen. Zu diesen lokal einsetzbaren Medikamenten gehört unter anderem auch Caverject, welches Sie über versch. Versandapotheken bestellen können.

Derzeit ist Caverject leider nicht verfügbar.

Der Wirkstoff, der in Caverject enthalten ist und für die gewünschte Wirkung sorgt, nennt sich Alprostadil. Es handelt sich hier zwar um eine künstlich produzierte Variante, jedoch existiert dieses Gewebshormon in natürlicher Form bereits in jedem menschlichen Körper. Die Wirkung von Caverject basiert darauf, dass eine Entspannung der Muskeln erreicht wird, die der Patient nicht bewusst herbeiführen kann. Diese Muskelentspannung zieht eine Gefäßerweiterung nach sich, wobei es hier ausschließlich um die Gefäße geht, die sich im Bereich der Geschlechtsorgane befinden. Die Gefäßerweiterung führt wiederum zu einem erhöhten Blutstrom, der die Basis für eine ausreichende Erektion darstellt.

Bei Caverject handelt es sich nicht um eine Tablette, sondern um eine Injektionsspritze. Insbesondere aufgrund dieser Tatsache entscheiden sich viele Männer nicht für dieses Medikament, da es selbstverständlich keine angenehme Vorstellung ist, eine Spritze in den Penis zu injizieren. Die Anwendung sieht vor, dass die Injektionsspritze in die Schwellkörper am Penis eingestochen wird. Die Dauer der Wirkung bewegt sich in einem Zeitraum zwischen einer halben und einer ganzen Stunde.

Abgesehen davon, dass Caverject nicht verwendet werden darf, falls eine bekannte Allergie gegen einen der Inhaltsstoffe besteht, gibt es noch weitere Einschränkungen, die einige Männer beachten müssen. Nicht eingesetzt werden sollte Caverject beispielsweise unter der Voraussetzung, dass der Patient eine anatomische Missbildung im Bereich des Penis hat, er Schwellkörperimplantate nutzt, in den vergangenen sechs Monaten ein Schlaganfall oder Herzinfarkt aufgetreten ist oder der Patient unter einer schweren Leberfunktionsstörung leidet. Eine schwere Herzkreislauferkrankung, wie zum Beispiel eine Angina Pectoris, eine Herzmuskelschwäche sowie Herzrhythmusstörungen führen ebenfalls dazu, dass das Medikament nicht genutzt werden sollte.

Auch wenn die Anwendung von Caverject ausschließlich auf lokaler Ebene erfolgt, so gibt es dennoch einige Nebenwirkungen, die auch außerhalb der behandelten Körperstelle auftreten können. Zu diesen „globalen“ Nebenwirkungen gehören in erster Linie Müdigkeit, Magenbeschwerden und Kopfschmerzen. Darüber hinaus können auch lokale Nebenwirkungen auftreten, zu denen vor allen Dingen Brennen oder Schmerzen im Bereich des Penis bzw. der Harnröhre gehören.